#191 Die App, die Kinder brauchen!

Shownotes

Leo Benini hat Mobbing online am eigenen Leib zu spüren bekommen. Zusammen mit seinem Freund Alexander Wolters hat er eine App gebaut, die Kinder und Jugendliche genau davor schützen soll. Und zwar mit der Hilfe ihrer Eltern. Aber ohne deren Kontrolle. Die Helmit-App liest Chats auf den Handys der Kinder im Hintergrund mit und eine KI erkennt schon sehr früh, ob Gefahren wie Cybermobbing oder Cybergrooming drohen. Das Gute dabei: die konkreten Inhalte der Chats werden nicht preisgegeben. Die Eltern erhalten lediglich eine Warnung auf ihren Mobiltelefonen, um reagieren und ihre Kinder unterstützen zu können. Wie genau die App funktioniert und warum es eine gute Idee ist, sie direkt auf dem ersten Handy der Kinder zu installieren, erfährst du in dieser Podcastfolge. Mehr zur Helmit-App findest du unter www.helmit.org.

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Marmalapam.

00:00:09: Heute freue ich mich sehr, sehr auf Alexander Wolters!

00:00:13: Er hat eine App erfunden die uns Eltern helfen soll unsere Kinder im Internet unterstützen ganz grob sie zuschützen und auf eine gute Art und Weise da eine neue Verbindung zu bekommen.

00:00:26: diese App heißt Helm.

00:00:28: Ich bin total gespannt Alex über die Motivation, wie sie funktioniert und dass wir ein bisschen mehr erfahren können was das ist.

00:00:36: Also erst mal vielen Dank dafür, dass du Zeit heute für mich hast.

00:00:39: Vielen Dank für die Einladung!

00:00:40: Eltern- und Kinder-und das Internet.

00:00:42: Das ist halt nochmal echt so eine besondere Konstellation sag ich mal weil ich kann es sagen also ich habe zwei Kinder und einer meiner Töchter hat schon einen Handy.

00:00:51: Das hat sie bekommen mit der Weiterführung im Schule.

00:00:55: Ich weiß nicht ob ich das bei meiner zweiten Tüfte auch noch einmal so mache.

00:00:58: Das beobachte ich jetzt gerade, weil tatsächlich ist es so.

00:01:02: Es ist nämlich nur die technische Sache, sodass man so einen Handy hat, dass man anrufen kann und ins Internet gehen kann, das man WhatsApp schreiben kann.

00:01:12: Je älter die Kinder werden kommen mehr Wünsche nach Apps dazu keine Ahnung.

00:01:15: Snapchat wir sind noch nicht bei Social Media aber das kommt immer dazu.

00:01:21: und selbstverständlich Vielleicht weiß ich vielleicht, mit welchen Menschen meine Kinder in echt Kontakt haben.

00:01:30: Weil sie uns auch besuchen, Freunde oder die treffen sich irgendwo.

00:01:33: Ich weiß grob immer wer dabei ist und was passiert.

00:01:37: Aber im Netz ist das natürlich eine ganz andere Sache.

00:01:39: Ich kann nicht!

00:01:40: Ich möchte auch nicht.

00:01:41: Ich möchte ein vertrauensvolles Verhältnis für meinen Kindern haben.

00:01:43: Ich will nicht die Mutter sein, die dann zeigt mir mal welche deine Kontakte sind.

00:01:46: Also sind wir da ab einem diesen bestimmten Punkt auf einer Vertrauensbasis?

00:01:51: Man kann alles kontrollieren aber viele Menschen und Menschen, die es nicht gut meinen hätten Zugriff auf die Kinder.

00:02:00: Auch in der Klasse wenn irgendwas nicht gut läuft könnte es sein dass da was passiert das Fotos muss braucht werden usw.

00:02:05: Also man ist in so einem Bereich.

00:02:06: ich sage jetzt noch aus der Elternperspektive dann halte ich gleich die Klappe und höre dir zu Ist das wirklich schwierig?

00:02:11: Auf der einen Seite will man dieses Trauen geben, jeder Mensch muss seine eigenen Erfahrungen machen.

00:02:16: Aber das ist schon einfach echt ein krasses Feld!

00:02:19: Wenn man das so vergleichen könnte ich würde ja auch nicht meine Tochter jetzt einfach in Rio de Janeiro aussetzen und sagen In der Woche hole ich dich ab, guck mal wie du klar rausst.

00:02:26: aber im Netz ist es eigentlich fast so ein bisschen ähnlich Und diese Sache habt ihr euch auf die Fahnen geschrieben?

00:02:31: Hab überlegt Ja auch aus eurer Perspektive als sie für Jünger war Schüler wagt.

00:02:35: Da sind so ein paar Sachen nicht gut gelaufen.

00:02:36: da wollen wir eine Lösung befinden.

00:02:38: Was war die Motivation damit?

00:02:40: Genau also erstmal möchte ich dir festhalten Gründer sind Teil der GenC.

00:02:45: Das heißt, wir sind bei den Dreiundzwanzig sind vollständig mit dem Social Media Plattform aufgewachsen.

00:02:50: also wir hatten ab der fünften Klasse dann auch unser eigenes Smartphone.

00:02:53: da war natürlich direkt WhatsApp auf der Tagesordnung und an ein paar Jahre später kommen dann auch Apps wie Instagram, Snapchat und YouTube waren natürlich auch schon früh dabei.

00:03:01: das heißt wir sind wirklich... wie heutzutage auch die Kinder einfach voll mit Social Media aufgewachsen und kennen eigentlich genauso diese Dynamiken, die dann dort ablaufen.

00:03:08: Was Kinder wirklich auf diesen Plattformen auch erleben können.

00:03:12: Das bekommt man einerseits aus dem eigenen Umfeld mit, wenn man viel Kontaktmöglichkeit hat, viel mitbekommen was in der Schule passiert im Klassen-Shed, im Jahrgangsstufen-Sheds, den gibt's dann auch noch... Und da passieren einfach eben Themen wie Cybermoven zum Beispiel oder dass fremde Personen Kinder anschreiten.

00:03:28: Und mein Mitgründer Leonardo hat selber zum Beispiel Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht in der fünften, sechsten Klasse und deswegen aus eigener Hand gesehen wie schnell das eigentlich passieren kann.

00:03:37: Wie wenig Einblick die Eltern damit haben weil das ist eigentlich das große Problem dass Eltern gar nicht mitbekommen wenn so etwas stattfindet und sehr wenig Einblicke haben und die Kinder eben auch nicht mit ihren Eltern darüber reden.

00:03:48: Das heißt es geht meistens so für ein zwei Jahre läuft so was ablaufen ohne Eltern oder eine Schulleitung, was davon erfährt.

00:03:55: Das macht es problematisch und schwierig auch, weil Eltern in diese digitale Welt gar keinen Einblick haben.

00:04:02: Sie wissen, was in einer Loganwelt passiert?

00:04:04: Sie kennen genau einen Standort von einem Kind wo's gerade ist bei welchen Freunden, wo die wohnen.

00:04:09: aber wenns um die digitale welt geht dann wissen Eltern nicht mit wem die Kinder dort schreiben was sie dort machen wer sie anschreibt.

00:04:15: da fehlt einfach das einfach wie so ein schwarzisches Loch für die Eltern.

00:04:22: Findest du das eigentlich in Ordnung?

00:04:24: Ist es nicht auch so ein Freierbereich, wo man denkt cool ist die Eltern gar nicht alles wissen.

00:04:29: Weil ich kann mich da ausprobieren, ist das nicht auch ein Stück weit wichtig?

00:04:33: und wie siehst du das?

00:04:35: Auf jeden Fall!

00:04:36: Das haben wir bei Helmet mit gedacht weil eben dadurch dass wir noch, dass das gar nicht so lang her ist, dass wir selber noch Kinder waren, wissen ja ganz genau, dass weh auch nicht wollen, dass die Eltern irgendwie alles mitbekommen was man auf dem Plattform macht und wem er dort schreit.

00:04:50: Und mit genau diesen Ansatz haben wir eigentlich auch Helmet entwickelt, eben dass Kinder die Privatsphäre behalten können.

00:04:56: So gut es geht, während sie trotzdem geschützt werden und Eltern werden quasi nur im Notfall wenn jetzt mal wirklich was passiert werden Sie benachrichtigt bekommen deine Meldung das Kind zum Beispiel von Cybermobbing betroffen ist ohne dass die Kinder jetzt irgendwie Einblick in alle Chats gewernt sind und dass genau diese Ansätze mir fahren wollen.

00:05:13: Die Eltern können ihre Kinder schützen Und gleichzeitig behalten Kinder diese Privatsphäre, wofür diese Plattform natürlich auch bekannt sind und dass man eben mit Freunden schreiben kann ohne das jetzt jeder mitbekommen muss.

00:05:24: Genau das wollen wir auch beibehalten also diese digitale Teilhabe zu ermöglichen, dass man im bestimmten Plattform auch überhaupt erlaubt und nicht unbedingt verbieten muss weil Kindern dort einfach geschützt unterwegs sein können genau diesen Ansatz fahren werden so dass man die Kinder mitten nimmt auf jeden Fall.

00:05:39: Bevor wir nochmal darüber sprechen wie genau eure App funktioniert Warum glaubst du, gibt es nicht einfach sowieso schon Schutzmechanismen in den unterschiedlichen Milch?

00:05:49: Warum gibt es die nicht?

00:05:51: Genau das ist eigentlich das ganz große initiale Problem.

00:05:55: Das ist eigentlich die Ursache von Cyberbombings-Hypergummi, dass eben diese großen Plattformen wie WhatsApp, Instagram, Google, YouTube und so weiter, die selber unternehmen nichts gegen dieses Problem wir quasi dasselbe müssen, oder warum Eltern so viel damit zu tun haben.

00:06:13: Weil diese Plattform andere Interessen?

00:06:15: oder ist es am Ende ein Interessenskonflikt?

00:06:16: Also wenn die Plattformen sich für Kinderschutz einsetzen müssen heißt das am Ende sie können weniger Nutzer haben weil bestimmte Altersgruppen komplett wegfallen und in Zukunft auch noch, dass Sie dann die Platform ebenso designieren müssen, dass sie eben nicht abhängig machen was ja genau war das Ziel von den Plattforms.

00:06:34: also die verfolgen ja die große Strategie, dass man möglichst viel Zeit auf dieser Plattform verbringt.

00:06:39: Das heißt, die hacken sich so ein bisschen in die Gehirne von den Nutzern und von den Kindern ein, dass sie möglichst lange auf der Plattform bleiben.

00:06:45: Und das zeigt ja schon mal, dass die hier...das Ding gar nicht darum geht, die Kinder zu schützen oder möglichst kurz auf der Platform zu halten.

00:06:51: Das ist ein ganz großes Interessenskonflikt hier, den man denen die Plattform selber eben nicht auflösen werden.

00:06:58: wenn dann nur wirklich mit der Gesetzgebung kommen und die Plattform wirklich dazu verdonnern, dass sie bestimmte Altersgruppen wirklich effektiv raussperren zum Beispiel oder dass Sie bestimmte Sicherheitsmechanismen einbauen.

00:07:10: Aber das wie wir sehen dauert auch noch seine Zeit bis da wirklich was umgesetzt wird.

00:07:14: Das heißt es akute Problemen besteht und Eltern müssen momentan quasi sich selber darum kümmern, dass die Kinder sicher auf diesen Plattform sind oder dass sie entscheiden, auf welche Plattform das Kind gar nicht sein soll.

00:07:26: Und da wollen wir die Eltern zum Beispiel ein bisschen mitnehmen, wollen denen auch eine Hilfestellung einen Werkzeug an die Hand geben.

00:07:31: Damit sie das auch gut managen können.

00:07:34: Ich habe gerade mitbekommen dass es eine neue Version jetzt aktuell von Chat GPT gibt.

00:07:39: Eine Kinder-Version oder Jugendversion, sage ich noch Kinder zerquatscht, Jugendversionen.

00:07:44: Also dass man da schon mal so ein bisschen versucht irgendwie das Freundlicher zu machen und wahrscheinlich auch so gesellschaftlich eher Anerkannter zu machen ist so eine Art Hausaufgaben Zeit gibt und das nicht zu einer bestimmten Zeit, wenn damit eben Schüler nicht zum Beispiel steht GPT nutzen um eine Ausarbeit zu schreiben.

00:08:01: Dass dann nicht die Antworten einfach so geliefert werden sondern Rückfragen kommen etc.

00:08:06: Das finde ich ja grundsätzlich schon mal nicht schlecht.

00:08:08: Nichtsdestotrotz sind diese neuen Möglichkeiten des Wisseneneignens und auch sich kennenlernen es nicht aufzuhalten.

00:08:19: also müssen wir irgendwie da durch.

00:08:20: Und ich habe auch schon einige Podcast-Freuden geführt zum Beispiel mit der initiativen Schau hin, die sich auch sehr für Jugendschutz also auch aber nicht auf eine super restriktive Art sondern eben auf eine gute Art und Weise finde ich stark machen.

00:08:36: Dass wir wissen müssen was wir da benutzen vor allem auch die Kinder Aber dass ich eben genau Bescheid weiß.

00:08:43: zum Beispiel pass auf Meta hat gar keinen Bock daran nicht zu schützen Sondern sie wollen nicht dran halten.

00:08:47: das muss nun wissen.

00:08:48: dann muss man eben auch anders damit umgehen.

00:08:50: jetzt Sehen wir aber auch auf viele Länder haben zum Beispiel jetzt schon versucht oder diskutieren das gerade, dass

00:08:58: z.B.,

00:08:58: die sozialen Medien erst ab sechzehn erlaubt sind?

00:09:01: Das ist aber alles schwierig!

00:09:02: Also alles was man so im Moment sieht, was auch gesetzlich versucht wird... Man kann es halt einfach super leicht umgehen, du kannst ganz super leicht einfach sagen ich bin aber jetzt schon in meinen Alter hochschrauben etc.

00:09:11: Deswegen habt ihr euch überlegt Wir brauchen eine andere Lösung und ihr habt euch mega clever finde ich ein App überlegt Helmut heißt die.

00:09:19: Ich muss auch an meinen Schwiegervater denken, der Helmut heißt warum?

00:09:21: Warum heißt sie Helmit?

00:09:24: Genau also hinter Hel mit dem Namen steckt erstmal die Idee eines Digitarn-Helmen Also... Wir wollen quasi die Metapher von dem Fahrrad hin in die digitale Welt bringen.

00:09:35: Genauso wie wir Kinder eigentlich in der analogen Welt selbstverständlich schützen, wenn sie zum Beispiel das Fahrrad fahren lernen dann geben wir den Kindern ja auch einen Fahrrad mit, wenn Sie das erst mal auf der Straße fahren und wir versuchen sie natürlich alle Verkehrsmittel darüber zu leeren um wie sie es zu falten haben Und trotzdem gehen wir in ein Fahrrad, weil wir eben davon ausgehen dass ist in einer schlechten Situation dann doch was passieren kann.

00:09:57: Und genauso wollen wir, dass Eltern eben ihre Kinder auch in der digitalen Welt schützen.

00:10:01: Insbesondere wenn Kinder das erste Mal dort unterwegs sind.

00:10:04: Das heißt, wenn sie gerade das erste Smartphone bekommen haben, vielleicht das ersten mal eine neue App wie Instagram ausprobieren... ...das Kinder dort nicht einfach ganz schutzlos dort unterwegs ist.

00:10:13: und deswegen wollen wir das Konzept vom Helm eigentlich darüber übertragen weil es ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit auch ist für Eltern, ihre Kinder nicht nur in einer analogen Welt zu schützen sondern noch in der Digitalen Welt am Ende.

00:10:25: Gleichzeitig Kommt mit dem Helm ja auch der Gedanke.

00:10:28: Okay, ich darf als kind trotzdem Fahrrad fahren mir wird das nicht verwehrt Ich habe nur den nötigen Schutz der mich dann unterstützt wenn es mich drauf ankommt wenn ich zum Beispiel stürze Dann soll quasi nicht direkt der Schädel davon betroffen sein.

00:10:41: genau so wollen wir eben dass Kinder in der digitalen Welt sie können zwar hinfallen Es soll aber nichts größeres passieren und Eltern sollen zum Beispiel involviert werden, dann durch die Helmet App.

00:10:50: Wenn jetzt mal wirklich was passiert das quasi der große Gedanke hinter dem Namen Helmets auch.

00:10:55: Also es ist quasi der Helmen und noch so ein IT dran für die digitalen

00:10:59: Welt.

00:10:59: Ah, Helme IT sozusagen.

00:11:01: Cool!

00:11:02: Wie funktioniert die App?

00:11:04: Genau also die Helmut App ist eine App, die Eltern installieren können.

00:11:07: Die installieren sich auf ihrem eigenen Smartphone Und dann können sie die verschiedenen Social Media Apps von ihren Kindern verknüpfen.

00:11:14: Was läuft dann über die Accounts?

00:11:15: Ich kann zum Beispiel den WhatsApp-Account vor meinem Kind mit der Helmet App verknüpfen, genauso auch andere Apps wie Instagram, YouTube.

00:11:22: und was da eigentlich passiert ist dass Helmet einfach im Hintergrund läuft, die Chats und Inhalte auf diesem Plattform analysiert auf Anzeichen für gefährliche Interaktionen.

00:11:31: das kann jetzt zum Beispiel ein Fall von Cybermobbing in Klassenchats sein.

00:11:35: oder wenn jetzt einen Erwachsener ... potenzieller Piedokriminelle ein Kind auf Instagram anschreiten.

00:11:41: Oder wenn jetzt mal unangemessene Inhalte, vielleicht als Mutprobe mal im Klassen-Shad geschickt werden... oder auch durch Algorithmen tatsächlich vorgeschlagen werden?

00:11:49: Also auch wenn jetzt zum Beispiel Inhalten zur Selbstverletzung angezeigt werden,... dann wird er das hier hin mit einem z.B.

00:11:55: auch erkennen auf diesem Plattform.

00:11:57: und genau was!

00:11:59: Wenn so was erkannt wird, dann bekommen Eltern eine Warnmeldung mit einem kleinen Auszug aus der Kompensation damit sie verstehen können.

00:12:04: Was ist das Problem?

00:12:06: Wie ernst ist die Lage und wie spreche ich eigentlich mit meinem Kind darüber?

00:12:10: Genauso eben auch für Videos.

00:12:11: wenn ein gefährliches Video war, dann wird es den Eltern angezeigt Und dann können Eltern im nächsten Schritt quasi das Gespräch mit dem Kind suchen.

00:12:18: Wir empfehlen auch zum Beispiel so Gesprächsleitfäden weil es geht immer darum dass ganze dann auch wirklich medempädagogisch zu nutzen.

00:12:25: also wir wollen nicht nur einen Wahnsystem sein das Eltern alarmiert Sondern wir wollen solche Vorfälle, die nicht unbedingt immer katastrophal sein müssen.

00:12:32: Es kann auch sein dass das Kind einfach in einem Klassenstatt mit drin ist wo etwas stattfindet und einfach nur so ein Bystander ist.

00:12:40: Wir wollen... Dass man sowas im Nutzenkampf fühlt, dass die Eltern sowas nutzen können um medienpädagogische Gespräche zu führen Und die Kinder eben aufzuklären.

00:12:48: Hier das ist zum Beispiel eine verdächtige Nachricht Das sind Erwachsene den kennst du nicht.

00:12:52: Du hast zwar nicht drauf reagiert aber es ist unbedingt wichtig dass wir mal kurz darüber quatschen und wie du dich da am besten verhältst.

00:12:58: Also genau, an einer Hand ist es ein Warnsystem das Eltern einfach alarmiert wenn jetzt mal was passiert.

00:13:04: Weil das oft einfach unentdeckt bleibt.

00:13:06: und im nächsten Schritt geht's darum die Eltern an den Herrn zu nehmen und so dass sie dann die Kinder eben aufklären können zum Beispiel über bestimmte Themen Und einfach die Kinder auch schriebweise eben Medienpädagogisch weiterbinden können weil am Ende nach... also unsere Zielgruppe sind so zehn bis vierzehnjährige Kinder.

00:13:23: da sind die Kinder halt einfach noch in diesen Kinderschuhen was digitale Welt betrifft.

00:13:27: Und da muss man die Kinder einfach noch Medempädagogisch mitnehmen.

00:13:30: Und es zieht natürlich das ab einem bestimmten Alter, die kinderreif genug sind, dass sie dann auch ohne eine App wie Helmet auskommen und ganz mal auf den Plattform unterwegs sein können.

00:13:40: Woher weiß die App?

00:13:40: Dass das zum Beispiel ein fremder jemanden mein Kind anschreibt.

00:13:45: also woran merkt Sie das?

00:13:47: Genau wir nutzen da sehr intelligente Algorithmen.

00:13:49: Also wir benutzen da künstliche Intelligenz für haben da sehr schlaue Algorithment entwickelt.

00:13:55: weil Also das gängige Verfahren, was schon seit Jahren eigentlich gibt ist dass man nach bestimmten Keywords Ausschau hält.

00:14:01: Also Schlüssebegriffe wie Beleidigungen zum Beispiel.

00:14:05: Das ist aber in seiner Effektivität ziemlich begrenzt weil ich... Zum Beispiel bei Cybermobbing kann das sehr subtil ablaufen.

00:14:12: Das heißt ich muss jetzt nicht unbedingt meinem Gegenüber irgendwelche Schimpfwörter an den Kopf werfen sondern ich kann auch sehr subtile mit Ausgrenzung Cybermobilgen betreiben.

00:14:22: oder ich kann zum Beispiel ein Bild schicken sagen wir mal von einem Elefanten Und in der nächsten Nachricht schreibe ich dann, das ist die Lea aus der Kasse fünf B. Das sind zwei Nachrichten, die an sich nicht gefährlich sind aber wenn man sie im Kontext setzt wird es erst zu Cyberbobbing.

00:14:37: Noch schlimmer oder gravierender ist das eigentlich bei Cyber grooming?

00:14:40: da ist es super wichtig dass man den Kontext versteht weil der Täter meistens damit startet dass er einfach sehr viele Komplimente gibt das Vertrauen von einem Kind gewinnt d.h.

00:14:52: positive Konversation, will ich sagen.

00:14:53: Niemand auch mit der besten Freundin haben könnte.

00:14:57: aber am Ende muss man eben diese Zwischenzeilen lesen und das kann die künstliche Intelligenz ganz gut weil sie einfach den Kontext versteht okay?

00:15:04: Das ist eine Konversion, die hat vor zehn Nachrichten erst begonnen um plötzlich versucht der Täter schon zum Beispiel nach einer Bild zu fragen.

00:15:11: also es werden diese Dynamiken und dieser Kontext wird beachtet dem man wenn er jetzt nur nach einem Schlüsselbegriff guckt komplett verpassen würde.

00:15:21: Und das ist eben jetzt erst seit den technologischen Urbrüchen mit der künstlichen Intelligenz überhaupt möglich.

00:15:26: Das setzt mir einen, um einfach solchen Fahren ausfindig zu machen.

00:15:29: Wenn mein Kind jetzt schon ein Handy hat und ich möchte diese Verknüpfung machen, muss sich das Einverständnis meines Kindes erklären?

00:15:36: Ich würde es gerne machen oder kann ich das ohne das Einverständnis machen?

00:15:40: Oder warum wäre das die Frage total bescheuert?

00:15:42: Natürlich muss das auf Einverständnissen behaupten!

00:15:45: Also rechtlich, rechtlich tatsächlich ist das den Eltern überlassen.

00:15:48: Sie können quasi das Einverständnis für die App-Nutzung geben, da muss das Kind nicht zustimmen.

00:15:53: aber das ist die klare Empfehlung von uns.

00:15:55: also es ist super wichtig dass Eltern das zusammen mit dem Kind besprechen.

00:16:00: ich meine einerseits gibt's auch diese ganz praktische Barriere weil die Eltern einmal Erstens das Gerät von dem Kind brauchen, sie brauchen teilweise auch die Zugangsdaten für die verschiedenen Social Media Plattformen.

00:16:10: Und die haben Eltern im Regelfall eigentlich gar nicht.

00:16:13: Das heißt da kommt eigentlich gar nichts drum herum und es ist am Ende einfach deutlich besser wenn Eltern... richtig kommunizieren.

00:16:20: Hier es gibt eben diese digitalen Gefahren, ich möchte das so in der digitalen Welt und geschützt unterwegs bist.

00:16:26: aber ich möchte auch nicht in alle deine Chats mitlesen und genau deswegen möchte ich eben die Helmet App installieren damit du sicher bist, damit du diese Plattform nutzen kannst ganz frei ohne dass du da mitlesst.

00:16:36: Aber ich werde benachrichtigt wenn jetzt mal wirklich was gefährliches passiert und dann kann ich dich unterstützen.

00:16:40: Und das müssen Eltern einfach gut kommunizierend, dann sind die Kinder meistens auch happy damit und das ist einfach super wichtig um hier auch nicht irgendwie das Vertrauensverhältnis natürlich zu zerstören.

00:16:49: Am Ende müssen die Kinder auch davon überzeugt sein, weil Kinder finden natürlich Wege wie sie solche Apps auch umgehen können.

00:16:54: Also das ist technisch kann man da immer eigentlich ja Lücken finden.

00:16:58: deswegen sollte man sich da jetzt nicht gegen die Kinder aufgehen sondern nie geholfen.

00:17:02: Definitiv was passiert aber wenn ein Chat stattfindet?

00:17:08: Zwischen auch jemanden, den man gerade erst kennengelernt hat.

00:17:11: Also das Kind oder der Jugendliche.

00:17:15: Und es ist aber gewollt!

00:17:17: Würden die Eltern dann auch jetzt Komplimente ausgetauscht werden?

00:17:21: Aber das ist kein Cyber-Grooming sozusagen sondern das ist so eine nette Art und Weise wie man sich nähert vielleicht auch erstmal digital.

00:17:28: also Wie kann die App was unterscheiden?

00:17:31: Ich würde ja nicht immer sagen, aber da hast du wieder jemanden kennengelernt oder so.

00:17:37: Also das ist dann auch ein bisschen Grauzone.

00:17:40: Ja ich meine also was besonders wichtig ist einfach der Kontext und ich glaube der Kontex ist bei Kindern in dem Alter noch ziemlich klar.

00:17:50: es wird dann meistens eine Person aus dem Schulumfeld zum Beispiel sein.

00:17:53: wenn es jetzt wirklich um die erste Beziehung geht dann wird es eine Person aus dem Schulumfeld sein.

00:17:58: Das kann man auch in den Nachrichten zwischen den Zahlen lesen, ob das jetzt eine Person ist die das Kind in der echten Welt tatsächlich kennt also wirklich physisch vielleicht vorher schon mal getroffen hat Dann ist das einfach ein klarer Indikator dafür dass das hier eine harmlose Kompensation ist.

00:18:14: Ganz anders ist das Szenario wenn das jetzt erstens auf einer Gaming-Plattform zum Beispiel stattfindet wie Discord wo tendenziell eh die Kinder mit eher fremden Personen schreiben Und wenn dann zum Beispiel einfach das z.B.

00:18:27: eine fremde Nummer ist, die das Kind anschreibt oder so ne neue Anfrage und es sehr klar ist dass das Kind diese Person noch gar nicht in der echten Welt kennt also das Person ist wie das Kind über ein Spielkind lernt hat, da mag das vielleicht eine sehr harmlose Kommersation sein aber das Risiko ist einfach sehr hoch und deswegen bekommt Eltern quasi zum Einstieg in die Kommarsation dann dort auch eine Nachricht hier dein Kind spricht mit deiner fremden Person Überprüfe das vielleicht mal.

00:18:55: Es geht auch nicht darum ... Also, am Ende ist es für die Eltern einfach nur so ein Bahnhinweis.

00:19:00: Das muss nicht unbedingt was bedeuten und sie haben zum Beispiel eine Option, dass man bestimmt wird scheißignoriert.

00:19:05: Wenn das dann den Eltern klar ist, okay, das ist irgendwie ... Vielleicht fängt hier eine Beziehung an mit dem Kind und die Eltern wissen welche Person das ist.

00:19:14: Das würden Sie in der analogen Welt ja wissen wollen, wenn sich das Kind mit jemanden trifft.

00:19:18: Dann wissen die Eltern sehr gut Bescheid, wer das eigentlich ist.

00:19:22: Und genau ist das dann eben auch in der digitalen Welt.

00:19:25: Also, da können die Eltern überprüfen, okay, ist das eine Person aus dem echten Leben von einem Kind?

00:19:29: oder muss man hier besser aufpassen?

00:19:31: Muss ich vielleicht mein Kind vorwahren?

00:19:32: Okay, es soll gut aufpassen bei solchen neuen Chats.

00:19:36: Genau!

00:19:36: Das heißt... Da hilft die künstliche Intelligenz auf jeden Fall dass man hier so ein bisschen den Kontext einsieht.

00:19:42: aber na klar, es kann natürlich auch mal ein Fehler lahm sein und die Eltern müssen das einfach dann eben nutzen, dass man vielleicht nicht immer direkt das Kind konfrontiert, sondern dass man einfach mal guckt.

00:19:53: Das kann ich hier ignorieren.

00:19:54: Es war jetzt nichts Besonderes.

00:19:56: Was wäre dein Argument?

00:19:58: Wenn es jetzt Eltern hören und sagen cool aber mein Kind hat ja schon zwei Jahre ein Handy und das hat jetzt schon keine Ahnung drei Accounts.

00:20:04: Wie soll dich das am liebsten anfangen dieses Gespräch zu führen, damit sich die Helmet-App gerne benutzen möchte?

00:20:09: Genau.

00:20:10: Ich meine, unser Ansatz ist natürlich immer das Mindfestnis, wenn man quasi das erste Smartphone übergibt.

00:20:15: aber die Realität ist natürlich dass die meisten Eltern schon deutlich weiter sind.

00:20:18: da hat das Kind schon ein Smartphone es hat vielleicht schon bestimmte Social Media Apps und dann haben sie vielleicht irgendwann festgestellt okay eigentlich so sind diese Plattformen gar nicht so sicher was natürlich jetzt sehr schwierig ist, dass man sagt ok jetzt verbiet ich diese Platform Das führt nur zu sehr viel Konflikt weil das Kind das auch erstmal gar nicht nachvollziehen kann Weil es dieser App ja schon seit ein zwei Jahren nutzt ist vielleicht selber noch gar nicht da, was davon betroffen ist von irgendwelchen Gefahren.

00:20:43: Aber der Händenzieher ist ja trotzdem wichtig, dass man das dem Kind kommuniziert.

00:20:46: also... Das Gebräuchte sollte man einfach immer damit starten, dass es offen über dieses Thema spricht, über Cybermobbing oder Cyber-Grooming, was die Gefahren sind, die dort lauern und warum das so wichtig ist, dass Kinder hier unterstützt werden.

00:21:01: Ich meine zum Beispiel bei Cyber-Gooming muss man auch einfach bedenken, professionelle Täter sind, die einfach Kinder versuchen zu manipulieren.

00:21:09: Das heißt das Kind wird aktiv manipuliert.

00:21:12: Es wird irgendeine Vertrauensbasis aufgebaut... ...die das Kind vielleicht gar nicht richtig einschätzen kann.

00:21:16: Hier muss man einfach die Kinder gut darüber aufklären was es für Gefahren gibt und in nächsten Schritt dann auch einfach kommunizieren.

00:21:23: Es geht jetzt hier wirklich nur darum dass ich als Elternteil im West Case benachrichtigt werde wenn jetzt mal wirklich etwas passiert ist um dich eben als Kind zu unterstützen Und das alles worum es geht.

00:21:33: Es geht nicht darum, irgendwas mitlesen zu können.

00:21:36: Das geht auch gar nicht... ...das ist auch wichtig dass man den Kindern einfach zeigt wie das dann aussieht so eine Warnbildung zum Beispiel,... ...dass wirklich nur diese fünf Zahlen gibt für den Kontext und dass sie sonst eben nichts mit lesen können.

00:21:47: Ab diesen Punkt sind die Kinder da meistens auch überzeugt.

00:21:51: Man muss einerseits natürlich... die Notwendigkeit gut kommunizieren.

00:21:54: Warum ist das jetzt überhaupt wichtig?

00:21:55: Also nicht einfach die Kinder sagen, ich installiere es jetzt weil ich das irgendwie haben möchte sondern die Kindern auch erklären warum das wichtig ist und im nächsten Schritt auch ganz klar machen was die Grenzen von der App sind, was Eltern eben nicht einsehen können.

00:22:08: und dann ist man eigentlich ganz gut auf derselben Seite.

00:22:12: Und praktisch gesehen nehmen wir an man installiert ein neues Handy über gibt das hat die App aber das Kind ist noch gar nicht zum Beispiel bei WhatsApp oder bei Snapchat Und es wird dann irgendwann sagen, keiner kommt jetzt eine neue App dazu.

00:22:23: Muss man das dann immer neu machen oder weiß?

00:22:25: Dann vom Anfang ist die Helm, wenn die Helme der App einmal installiert ist kommen alle neuen Accounts automatisch dazu.

00:22:31: Oder wie funktioniert das praktisch?

00:22:33: Man muss schon die einzelnen Social Media Plattformen verknüpfen vielleicht für WhatsApp, verknüpf ich das für Instagram.

00:22:40: Das geht aber super leicht.

00:22:41: also zum Beispiel Whatsapp, scann ich einfach einmal so ein Workboard mit dem Gerät von dem Kind und den Whatsapp und dann ist das verbunden.

00:22:48: Wenn man mehrere Plattformen verbinden möchte, das dauert vielleicht so zwei Minuten.

00:22:51: Das geht super schnell!

00:22:53: Klar ist natürlich wichtig dass Eltern dann mitbekommen wenn zum Beispiel jetzt eine neue App installiert wird.

00:22:57: aber da haben wir auch schon was entwickelt.

00:22:59: also wir sind mittlerweile eben nicht nur quasi in den Social Media Schutz sondern wir haben auch neue Funktionen wie z.B.

00:23:05: dass man bestimmt Apps blockiert oder Zeitlimits setzt weil das einfach im digitalen Alltag für die Eltern super wichtige solche Funktion und genauso würden wir zum Beispiel damit bekommen okay jetzt wurde die Instagram-App installiert.

00:23:16: Wo können den Eltern zum Beispiel Nachrichten hier?

00:23:18: Dein Kind nutzt jetzt Instagram, möchtest du vielleicht dort auch den Schutz installieren.

00:23:22: Einfach so als Wink und dann können die Eltern das eben auch verknüpfen.

00:23:26: Praktisch!

00:23:27: Wie teuer ist dir das?

00:23:29: Genau, es gibt ein Monats- und Jahresabo.

00:23:31: Im Monat sind das zehn Euro und ein Jahresabo oder ein Hundert Euro.

00:23:36: Wie habt ihr die ersten Testversuche gemacht?

00:23:40: In welchem Umfeld habt ihr das gemacht?

00:23:41: Und wie waren so die ersten Reaktionen von Eltern und Schüler?

00:23:45: Der Einschied war für uns ein bisschen schwierig, weil wir natürlich gar nicht so in dieser Eltern-Community sind.

00:23:51: Wir sind ja echt genau in dem Alter, wo das gerade gar nicht mehr relevant ist und dementsprechend genau mussten da einfach so ein bisschen lieber Kontakte durchhangen und die ersten Testeltern quasi für diese App finden.

00:24:02: damals haben wir mit einem WhatsApp Schutz gestartet den den Eltern dann ausprobieren konnten.

00:24:07: Ja irgendwie haben wir doch natürlich Freunde, Kontakte über Flyer Eltern gefunden so in unserem Lebensraum im München.

00:24:16: Und es war tatsächlich eine recht vorsichtliche Rückmeldung, also wir hatten tatsächlich bei unseren allerersten Testnutzer ... gab's dann innerhalb von wenigen Wochen tatsächlich einen krassen Cyber-Mobbingfall im Klassenchat.

00:24:29: Das Kind war selber gar nicht davon betroffen aber der Vater quasi, der von dem Kind konnte das dann nur.

00:24:36: die Helmet App hat das überhaupt mitbekommen und hab das eben mit den Eltern von dieser Klasse kommuniziert Und es erstaunlich war einfach, dass wirklich niemand wusste, was das passiert.

00:24:44: Also da wurde eine Mitschülerin von anderen Schülern im Klassenchat tatsächlich vor den Augen aller Anderen wirklich extrem krass beleidigt über mehrere Tage und Wochen... ...und das ist dann zum Glück mit der Helmet-App erkannt worden!

00:24:56: Das hat uns extrem gezeigt wie präsent dieses Problem ist.

00:25:00: also, als würde ich die erste Testpersonen, die das jetzt nutzt direkt in dem näheren Umfeld jemand davon betroffen ist von solchen Gefahren.

00:25:08: Das war für uns so auch wirklich dieser Motivationskick, dass wir sagen okay das ist eine super wichtige Mission die wir verfolgen.

00:25:14: Wir müssen da dranbleiben weil es am Ende einfach einen riesigen Impact haben kann und tatsächlich Kinder aktiv schützen können.

00:25:20: Und genau das war für unsere Motivation zu heben und dann sind wir von daraus weiter.

00:25:25: Das immer weiter verbessert neue Plattformen hinzugefügt mit vielen mehr Eltern getestet und jetzt mittlerweile ein sehr austreffendes System.

00:25:37: Schüler, die betroffen sind in so einem Fall.

00:25:39: Die Schüleren jetzt zum Beispiel wenn wir bei dem Beispiel bleiben oder auch andere, die das mitbekommen also andere Schüler die im Chat sind Warum glaubst du erzählen dir dass ihr ein älteren weiß doch Scheiße wenn sowas passiert?

00:25:49: Ja Das hat unterschiedlich verzehnt und es kommt auf die Gefahr darauf an.

00:25:54: Also jetzt ein Beispiel.

00:25:55: erstmal beim Thema Cyber Grooming ist es gibt es erst mal.

00:25:59: es gibt eigentlich zwei Faktoren.

00:26:00: also einerseits sind die tatsächlich rein neurobiologisch sind Kinder eben vom Gehirn noch gar nicht soweit entwickelt das Risiko richtig einschätzen können, wenn er jetzt so eine fremde Person das Kind anschreibt und in so einer Konversation verwickelt.

00:26:13: Und gleichzeitig ist nämlich der Gehirnteil für Anerkennung, für Gefühle verantwortlich ist, der schon dem Alter vollständig ausgebildet.

00:26:21: Das heißt eigentlich ne Kombination die nicht oder die sehr gut ausgemützt werden kann von Pedokrimi-Lens zum Beispiel.

00:26:28: Und am Ende was dort stattfindet ist wirklich einfach Manipulation.

00:26:31: D.h.,

00:26:31: verfolgen ganz klare Strategien dass sie das Kind in Gespräch verwickeln, vielleicht kommen sie von einem gemeinsamen Spiel.

00:26:36: Das heißt hat schon mal diesen gemeinsamen Berührungspunkt über den man noch sprechen kann und so wird ein Gespräch gestartet dann wird langsam das Vertrauen aufgebaut und dann fangen irgendwann auch so Isolationsstrategien statt dass das Kind eben.

00:26:51: dann fallen da so Sätze wie ja das würden deine Eltern gar nicht verstehen.

00:26:54: was wir hier gerade beschreiben sind also dass man wirklich versucht eine Grenze zwischen den Eltern quasi die Außenstehende so ein bisschen als feiner einsieht und das ist einfach ganz klar Manipulation.

00:27:07: Das heißt, Manipulation von Profis, die das im Stimmsten Fall ziemlich oft machen mit Kindern.

00:27:14: Kinder sind gar nicht gewachsen eigentlich.

00:27:17: Die können das gar nicht richtig einschätzen, gar nicht wirklich erkennen.

00:27:20: Der zweite Punkt ist selbst wenn das Kind später merkt, es läuft eine falsche Richtung, ist diese ganze Situation, weil Cyber-Gurme eben aus einem sexuellen Touch hat oder einen romantischen Touch ... ist das Ganze eben mit einem großen Schamgefühl verbunden.

00:27:35: Das heißt, Kinder würden es recht gar nicht... ... mit den Eltern darüber sprechen wollen und das ist zum Beispiel ein Grund, warum so Cybermobbingern ziemlich lange unendeckt bleibt.

00:27:44: Bei Cybermopping geht das auch oft in eine ähnliche Richtung weil beziehungsweise das eher so dass das Kind ... ... so ein bisschen das Gefühl hat, das Ganze ist berechtigt also dass es beleidigt wird,... ...dass irgendwie fürs Körperbild beleidigt wird und runtergemacht wird.

00:28:00: Dadurch, dass das kind mit niemandem drüber spricht baut sich so ein bisschen dieser Gedanke auf, okay das ist irgendwie so.

00:28:06: Das gehört sich so.

00:28:07: oder es gibt auch so ein gewisses Schamgefühl dass man da auch nicht mit jemand anders darüber sprechen möchte weil es natürlich eine Schwäche ist die das Kind dann nochmal eingestehen muss.

00:28:16: und deswegen ist das ein sehr sensibles Thema wo über das Opfer selber zum Beispiel nicht drüber spricht was im digitalen Raum auch der Fall ist was dann eher so auf den Täter auf der Seite des Häters besteht und bei den Kindern, die das vielleicht mitbekommen ist.

00:28:28: Dass man im digitalen Raum gar nicht so sehr wahrnimmt wie verletzend Nachrichten sein können.

00:28:34: Das heißt Kinder unterschätzen sehr stark was der gegenüber eigentlich gerade... Was man den gegenüber gerade an die Kopf hilft zum Beispiel.

00:28:40: Während man in quasi einer analogen Welt würde man das schon sehen weil das Kind z.B.

00:28:44: anfängt zu weinen oder das Kind wird verletzt in der Steigerei oder sowas.

00:28:49: Was ausscheinstehende sehr gut einsehen kann während dass so bei den Chats es Manchmal unterschätzen das Kind einfach.

00:28:57: Deswegen ist es auch einfach super wichtig, dass selbst wenn das Kind gar nicht davon betroffen ist, dass Eltern mal mit dem Kind darüber sprechen können was eigentlich noch akzeptabel ist im digitalen Raum weil dort noch Umgangsform fehlen die Kinder noch gar nicht gelernt haben.

00:29:10: Es ist super interessant was du gerade gesagt hast also die psychologischen Mechanismen die einmal ablaufen bei diesen Kontakten passieren von fremden Leuten, die genau wissen was sie machen.

00:29:27: Aber auch die psychologischen Mechanismen, die bei den Kindern oder bei den jungen Menschen einfach da sind.

00:29:33: Also dass man... Das ist vielleicht gerade ein sehr interessantes Punkt, das du sagst.

00:29:36: im digitalen Raum kann ich gar nicht sehen wie sehr der andere verletzt ist weil ich schreibe etwas und sehe das nicht, was er fühlt sich zu sagen.

00:29:42: wenn ich seh mal ins Gesicht sage würde ich halt merken oh krass die Mimik verändert sich oder es ist weinfig wie mein Wein vielleicht oder so oder es entsetzt und das sehe ich gar.

00:29:52: Vielleicht auch eine Erklärung ist, wobei ich finde bei Erwachsenen... Also es ist ja krass wie Menschen im Internet plötzlich so ein bisschen das Autosyndrome.

00:30:01: Wenn man im Auto ist was für viel, wie aggressiv die Leute plötzlich werden in ihrer kleinen Kiste und dann für paar Sekunden da jemandem zum Schnecken machen.

00:30:09: Im Internet selbst mit Unterklarnahmen, was Menschen heute zutage schreiben und sich nicht schämen also einfach als Mensch nicht schieben, was sie da loslassen.

00:30:18: wahrscheinlich würden Sie das im realen Leben nicht machen aber vielleicht haben sie einfach, ist es ihnen einfach egal und natürlich sehen Sie die Reaktion nicht.

00:30:26: Wobei als Erwachsener muss man wissen was bestimmte Sätze etc.

00:30:29: auslösen.

00:30:29: aber bei Kindern finde ich das nochmal interessant was du da gerade erklärt hast dass sie das gar nicht merken können und dass da diese soziale Miteinander einfach anders ist noch mal und dass man da vielleicht unbedingt so wie so nochmal Unterstützung braucht von Eltern.

00:30:44: also super interessant Und was auch gut ist und was eure App halt auch macht, so wie ich das verstehe.

00:30:50: Das ist die Eltern auch noch mal ein bisschen mehr ins Boot holt weil sonst wären wir da nicht.

00:30:54: Es sei denn man spricht uns an und sagt bei uns läuft da gerade etwas schief oder sowas.

00:30:58: aber dann muss natürlich die Verbindung gut sein und man muss das Gefühl haben dass man den Eltern eben alles sagen kann was im Idealfall so ist aber vielleicht doch nicht.

00:31:06: Deswegen eine tolle Erfindung!

00:31:08: Eine mega gute App und zehn Euro bin ich auf jeden Fall bereit für einen Monat für die Sicherheit meiner Kinder zu zahlen.

00:31:14: deswegen finde ich es richtig cool Und wünsche dir, Alex und auch deinem Kompagnon euch ganz viel Erfolg mit dieser App.

00:31:22: Und hoffe dass sie standard wird auf deutschen Handys zumindest oder irgendwann international weil was ihr euch da überlegt habt ist super wichtig und so wie du das bestreibst mit den Suchmechanismen was ihr da herausfindet wann etwas falsch sein könnte.

00:31:39: Das finde ich cool.

00:31:39: Finde ich super dass ihr das gemacht habt!

00:31:41: Vielen Dank.

00:31:41: Danke euch für die gute Erfindung, danke euch fürs Zuhören!

00:31:45: Wenn ihr jetzt Infos braucht zur Helmet-App, findet ihr das alles in den Show Notes und auch bei Instagram kriegt ihr Infos dazu.

00:31:55: Wenn euch diese Podcast-Frogung gefallen hat, freuen wir uns sehr.

00:31:57: wenn ihr sie weiter empfehlt anderen Eltern vielleicht oder Lehrern oder ja in euren Eltern schätzt wäre eine sehr, sehr gute Idee.

00:32:07: Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns auch, wenn ihr euch ein paar Sternchen hinterlasst oder ein paar nette Kommentare.

00:32:13: Ich freue mich auf immer über Themenvorschläge.

00:32:15: Meldet euch gerne über Insta oder über meine Homepage www.nicoldocs.de.

00:32:20: Jetzt erst mal vielen Dank fürs Zuhören.

00:32:21: ab einem wunderschönen Tag und bitte niemals vergessen.

00:32:24: vor allem mit ihrem Mama ist es halt die wahren Superhelden!

00:32:27: Bis bald tschüss.

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