#192 Die Mikro-Auszeit im Alltag

Shownotes

Nina Kuhlmann konnte nicht mehr. Eines Montagmorgens schaffte sie es nicht mehr zur Arbeit zu gehen. Sie war fix und fertig: Burnout. Dieser Tag markierte einen Wendepunkt in ihrem Leben. Nach einer Therapie kehrte sie nicht mehr in ihre Festanstellung zurück, sondern machte sich selbständig als Expertin für Sabbaticals. Nina sagt - diese längeren befristeten Auszeiten vom Beruf sollte am besten jeder Mensch einmal ausprobieren. Die Perspektive danach ist super wertvoll für das eigene Leben. Sie selbst war schon im Schweigekloster oder auf einer Alm - jede Auszeit hat sie ein Stückchen mehr zu sich selbst geführt. Zusätzlich zu den großen Auszeiten, verrät sie in dieser Folge wie man sich auch im Alltag kleine Inseln schafft, die einen sofort entspannen lassen. Diese so genannten Micro-Sabbaticals sind einfach umzusetzen und tun richtig gut. Mehr zu Nina findest Du unter www.mutivatorin.com

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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mammalapap.

00:00:08: Heute, Leute!

00:00:09: Werdet ihr eine kleine Auszeit mit uns bekommen?

00:00:12: Zumindest ein paar kleinen Ideen.

00:00:14: Und grundsätzlich geht's heute um das Thema Sebatical Micro-Sebatical – eine mini-kleine Auszeit die dir guttut und die du auf jeden Fall in deinem Leben einbauen solltest weil sie dir Kraft gibt.

00:00:25: Und meine Gesprächspartnerin heute ist Nina Kuhlmann.

00:00:28: Sie ist, ich sage mal, Expertin für Sebaticles und für Micro-SEbaticals.

00:00:32: Und sie hat ne spannende Geschichte zu erzählen Denn sie braucht auch einmal im Leben.

00:00:37: Dringend, dringend eine Auszeit und darüber sprechen wir jetzt in der nächsten guten halben Stunde!

00:00:40: Ich freue mich sehr auf dich Nina und Danke dass du Zeit für mich hast.

00:00:44: Sehr gerne Nicole.

00:00:44: wie schön, dass du noch Düsseldorf gekommen bist.

00:00:46: Voll gern!

00:00:48: Wo sind wir eigentlich?

00:00:48: Sind wir in Bilk?

00:00:49: Wir sind dann unter Bilk.

00:00:50: In Unterbilk ist ein sehr schöner Stadtteil.

00:00:53: Noch an der City sozusagen dran aber schöne alte Häuser, schöne Straßen gefällt mir sehr gut.

00:00:59: Das war ich schon länger nicht mehr.

00:01:03: Lass uns einsteigen.

00:01:04: Symmetical, das ist so ein schönes englisches Wort.

00:01:07: Was bedeutet es erstmal so grundsätzlich eigentlich übersetzt?

00:01:11: Grundsätzlich übersetzt heißt es Auszeit.

00:01:15: Das heißt für mich ist es eine Auszeit entweder zwischen zwei verschiedene Jobs oder aber auch innerhalb des Jobs den man noch hat und gerne wieder zurückkehren möchte oder vielleicht während der Auszeit merkt... Jetzt habe ich irgendwie was erlebt und jetzt möchte ich gar nicht mehr zurück, das passiert auch.

00:01:34: Es kann bezahltes, es kann unbezahlt sein.

00:01:36: Das ist so dieses typische Sobatical sowie es auch von Professoren zum Beispiel insbesondere aus den USA kommt es ganz ursprünglich kommt es aus der Tora.

00:01:48: Das dem religiösen.

00:01:49: da ging es nämlich darum dass man damals sechs Tag, ne Entschuldigung.

00:01:54: Sechs Jahre lang die Felder bestellt hat und das siebte Jahr hat man die Felde ruhen lassen damit sie halt wieder Energie ziehen und wieder die ganzen Mikroorganismen da sind um weitere sechs Jahre wieder zu funktionieren wenn man will.

00:02:07: Interessant!

00:02:09: In der Tore hatte ich das ja mal gar nicht vermutet

00:02:11: krass.

00:02:11: Da kommt es her.

00:02:11: Das ist im Jüdischen.

00:02:14: Wann

00:02:14: hast du in deinem Leben gemerkt dass du einen Cut machen musst?

00:02:17: Was ist bei dir passiert?

00:02:20: Ich habe ja schon unterschiedliche Cuts gemacht.

00:02:23: Der erste Cut war nach meinem Studium, wo viele erst mal sagen du kannst doch nicht direkt nach

00:02:31: dem

00:02:32: Studium dann wenn man so richtig ins Arbeitsleben durchstartet deine Auszeit nehmen.

00:02:37: und ich habe vorher auch schon vier fünf Jahre bei der Bank gearbeitet.

00:02:41: Somit hab' ich auch da schon gearbeitet.

00:02:44: das vielleicht für diejenigen die jetzt denken um Gottes Willen Ich sehe es aber auch einfach als... eine Motivation.

00:02:52: Ich habe gemerkt, dass andere Menschen, andere Studentinnen und Studenten im Ausland unterwegs waren.

00:02:58: Die waren ein ganzes Jahr oder vielleicht auch nur einen Semester im Erasmusprogramm.

00:03:03: Und ich hatte das Gefühl etwas zu verpassen also dieses typische Fomo vier auf Missing Out und ich dachte, das hänge ich jetzt einfach hinten dran.

00:03:12: Das war die beste Entscheidung, die jemand

00:03:14: treffen konnte.

00:03:14: Was hast du gemacht?

00:03:16: Ich habe einen Stipendium bekommen, wo ich gar nicht wusste, dass es das in diesem Bereich überhaupt gibt.

00:03:20: Ich bin nach Noseeland geflogen und habe ein Praktikum gemacht an der Werbeagentur.

00:03:25: Und von da aus hab ich die Fitchies bereist.

00:03:29: Oh geil!

00:03:30: Lohnt es sich?

00:03:32: Das lohnt sich so sehr ja.

00:03:34: Und ich konnte es mir eigentlich gar nicht erlauben weil finanziell war das eigentlich gar nichts drin.

00:03:39: aber ich habe in einem türkischen Café gearbeitet Neben dem Praktikum, was ich da gemacht habe.

00:03:44: In Neuseeland?

00:03:45: Ja in Orkland und hab da sogar... Und dann sieht man mal wieder wie klein die Welt ist.

00:03:50: Die Geschäftsführerin kennengelernt und die kam aus Olpe Ebenfalls aus dem Sauer-Land Da wo ich auch gebürtig herkam.

00:03:56: und ja somit wussten wir Was schützenfest ist und wie man Kanuel feiert und so weiter und so fort.

00:04:01: Das

00:04:02: sollte dann so sein Geil mega!

00:04:04: Aber wie schön!

00:04:04: Dann hast du dir das noch erfüllen können.

00:04:06: das Auslandsjahr sozusagen

00:04:08: Genau richtig, dass war das

00:04:09: erste Und das würde ich sagen, war noch in einem... Also die Motivation dahinter war.

00:04:14: Ich möchte das auch noch erleben bevor ich in die Berufswelt einsteige.

00:04:17: Vielleicht hattest du auch damals schon gutes Gefühl für dich so?

00:04:20: Dass du schon gesagt hast wird mir fehlen wenn ich das jetzt nicht mache.

00:04:23: Ich muss es versuchen würde mir gut tun.

00:04:25: vielleicht

00:04:25: kann man sagen Ja doch es waren die Neugierde die mich getrieben hat.

00:04:30: Es ist eine gute Motivator und was für ne tolle Erfahrung einfach.

00:04:36: Aber

00:04:36: es gab dann auch noch im Berufsleben Ein Moment, wo du gesagt hast... Neugierde war nicht der Motivator sondern... Ich glaube ich komme gleich in Niese.

00:04:48: Ich versuche den gerade zu verstecken.

00:04:49: Ja ist weg!

00:04:50: Sollte ich mich nicht ins Organe?

00:04:53: Also es gab einen Moment da war es einfach zu viel.

00:04:56: Da musstest Du die Bremse ziehen.

00:05:00: Genau das war fünfzehn Jahre später.

00:05:04: Da waren drei verschiedene Lebensbereiche.

00:05:06: also es war so dass Im Dopp einfach Führungskraft war lange Zeit auch schon, aber eine neue Position.

00:05:13: Das war dann quasi nach meinem zweiten Zepätike.

00:05:15: Ich bin durchgestartet und wollte die nächste Karriereleiter hoch.

00:05:19: Es hat alles gut funktioniert.

00:05:21: Aber ich habe gemerkt, dass ich nicht zur Führungskraft ausgebildet worden bin.

00:05:26: Das heißt, ich hatte ein Team was sehr heterogen war also aus unterschiedlichsten Abteilungen Und da sollte sich das Thema Nachhaltigkeit in jede einzelne Abteilung mit reinbringen.

00:05:37: Ich würde heute sagen, was überstülpen.

00:05:40: Und das hat halt nicht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe weil kein richtiges Change Management stattgefunden hat von vornherein wo ich noch gar noch gar nicht da war und das war die große Herausforderung dann da im Job.

00:05:53: Parallel hatte eine Trennung stattgefundene die nicht meine Motivation war sich zu trennen und meine Oma war verstorben.

00:06:01: Bis zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, was eine Midlife Crisis ist oder eine Krise im Leben.

00:06:06: Weil alles irgendwie mal gut funktioniert hat aber dann auf einmal hat gar nichts mehr funktioniert insbesondere ich nicht

00:06:12: mehr.

00:06:12: Wie hätt sich das beschreibt?

00:06:14: Wie hattest du das gemerkt?

00:06:15: Was ist passiert?

00:06:17: Erstmal... Ich war unzufriedener, hatte weniger Energie.

00:06:24: Irgendwann waren so Grübelschleifen, die nicht mehr aufhörten.

00:06:28: Dann hatte ich irgendwann keinen Appetit mehr.

00:06:30: Ich bin morgens um vier Uhr regelmäßig wach geworden.

00:06:34: Das war dann aber auch schon ... ein Jahr lang, dass es gedauert hat.

00:06:38: Also da kommt ja nichts von heute auf morgen und das ist dieses tückische bei Burnouts oder auch bei Depressionen ebenfalls.

00:06:45: Dass man einfach nicht weiß was passiert da gerade und man nicht die Notbremse halt zieht, weil es ist noch nicht der Notfall.

00:06:52: Es ist einfach nur gut.

00:06:53: dann habe ich mal weniger Energie bis eine Freundin irgendwann sagt Nina was ist denn mit dir los?

00:06:58: Ich erkenne dich gar nicht mehr wieder!

00:07:00: Und Während wir in der Pizzeria saßen und sie fragte, was ist eigentlich los bei dir im Job?

00:07:05: Erzähl doch mal.

00:07:06: Und das war aber wirklich der aller...der höhe Punkt wo ich dann auch einfach nicht mehr konnte und es platzte aus Meer raus und ich saß in der pizzerias und habe geheult.

00:07:14: Und acht Freundinnen die mich hier in Düsseldorf besucht hatten und wir am Matratzenlage aufgebaut haben in der Wohnung sagten dann so Bonina du darfst da nicht wieder zurück zur Arbeit Kündigen am besten.

00:07:26: Ja, schick da noch ein Brief hin und kündige sofort!

00:07:29: Und ich war total überfordert weil das war natürlich das was mir... Was gar nicht ging, diese Sichtigkeit.

00:07:34: Total, total.

00:07:36: Und somit habe ich mich dann an Montag wenn ich nicht zur Arbeit gegangen bin und hab mich krank schreiben lassen.

00:07:42: Das war dann der Beginn einer anderthalbjährigen Krankschreibung

00:07:45: insgesamt.

00:07:46: Diese Krankschreiben und dass Montag nicht mehr dahin gehen hat das schon eine kleine Verbesserung bei dir bewirkt?

00:07:52: Nee ganz so gar nicht.

00:07:54: Das war das, das Schlimmste.

00:07:56: Ich wusste nicht wie es weitergeht und ich wusste mich, wie jemand da rauskommen soll weil ich mich ja selber nicht mehr wieder erkannt habe.

00:08:03: Ja!

00:08:04: Ich sage das ganz bewusst durch.

00:08:05: Habe hatte das Gefühl dass sich nicht mehr funktioniere und das sagt's ja schon das Wort an sich funktioniert tun Maschinen aber keine Menschen.

00:08:14: so Ja, wenn man das, worüber ich mich jahrelang definiert habe über meine Arbeit.

00:08:19: Weil ich es gerne gemacht habe, weil es eine absolute Leidenschaft war auch so lange und auf in unterschiedlichen Arten und Weisen bei IKEA zu arbeiten.

00:08:29: Und das hat man auf einmal von heute auf morgen nicht mehr ohne dass man weiß wie funktioniert das denn dann wieder?

00:08:35: Wenn ich wieder gesund bin?

00:08:37: oder ja, ich wusste auch erst mal in dem Moment noch gar nicht, dass ich krank bin!

00:08:41: Ich hatte das nicht, krank war für mich was Äußerliches.

00:08:44: Es hatte nichts... ich hatte das noch nicht.

00:08:46: Ich hätte mal von Depressionen gehört aber ich konnte mir nichts runter vorstellen weil keiner in meinem Umfeld das so nah hatte oder aber jemandes drüber gesprochen

00:08:55: hat.

00:08:56: Wann gab es für dich den Moment?

00:08:57: Oder wie kam es dass du verstanden hast was mit dir passiert gerade?

00:09:01: Monate später erst!

00:09:03: wo ich in Therapie war und dann war es auch echt, dass man ekt überhaupt eine Therapeutin oder Therapeuten zu finden.

00:09:10: Ich habe damals drei, vier Monate gewartet...

00:09:12: Das ist schon krass!

00:09:13: In so einer Situation warten bis man dann vielleicht Hilfe bekommt.

00:09:17: Genau.

00:09:17: Ich war nicht in der Lage, eine Exzeltabelle aufzustellen.

00:09:19: Da hätte ich drüber halt... damals jemanden ausgelacht, weil ich es nicht hätte nachvollziehen können.

00:09:24: Excel-Tabelle in dem Sinne zu sagen okay diese Therapeutin habe ich schon angeschrieben.

00:09:29: die haben sich zurückgemeldet ja oder nein und das war einfach notwendig um mich selbst zu organisieren irgendwie um eine Aufgabe zu haben.

00:09:37: Wie hast du die Tage erlebt?

00:09:38: Wie bist du durch die Tage gekommen?

00:09:40: Hast du dir?

00:09:41: Du hattest erzählt, am Anfang waren deine acht Freundinnen da.

00:09:43: Die waren um nicht und die haben dir quasi so den letzten liebevollen Schubser gegeben aber dann waren sie irgendwann nicht mehr da.

00:09:49: was hat ihr gut getan?

00:09:50: Wie hast du diese Tage überstanden?

00:09:52: wahrscheinlich manchmal auch besser und schlechter war ja in so einer langen Zeit wahrscheinlich schwierig.

00:09:57: Ja ich habe ganz viel versucht zu lesen zu verstehen was mit mir passiert dann auch mal Menschen kennengelernt, denen es ähnlich ging.

00:10:05: Das mir sehr geholfen hat.

00:10:07: Weil da war ich ja noch nicht in Therapie oder in Reha oder in der Tagesklinik.

00:10:11: Da wusste ich gar nicht, dass es tatsächlich so viele Menschen gibt.

00:10:13: Deswegen war's so ein ... Da ist jemand, der mich versteht?

00:10:16: Ja!

00:10:17: So und dann hab ich die Menschen angerufen, die ich bei Van Ikea im Hinterkopf hatte... Also kann natürlich jedes andere Unternehmen sein.

00:10:24: Das war jetzt wirklich der Zufall, das ich da gearbeitet habe.

00:10:28: Und das war dann ein ... Gut, dass du Dass du mit mir drüber sprichst und dass du sagst, dass du das nachempfinden kannst.

00:10:37: Und dann ging es der Person natürlich nicht zu hundert Prozent genauso wie mir aber zumindest war diese Empathie da.

00:10:44: Das hat mir geholfen!

00:10:46: Du hast gesagt anderthalb Jahre hat dieser Break, sag ich mal bis das ist der Berufsweg oder irgendwie überhaupt wieder denkbar war, dass man da in so eine Mühle wieder ein Anführungsstrichen kommt... Was hast du in dieser Zeit über dich gelernt?

00:11:01: Nicole, wie viel Zeit hast du?

00:11:02: Wenn

00:11:04: es interessant ist, haben wir

00:11:05: auch ganz viele Zeit.

00:11:12: Ich habe gelernt mich abzugrenzen!

00:11:14: Ich glaube das war das aller aller wertvollste.

00:11:16: Ich konnte danach, oder nee nicht danach sondern schon währenddessen habe ich gelernt auch mal nein zu sagen.

00:11:24: Und teilweise fällt mir das sogar heute noch schwer dass sich dann denkt so ich würde so gerne jemandem was unterstützen oder was wo.

00:11:32: ich denke so ja wenn ich meine Schwester sag ja natürlich bringe ich irgendwie noch einen Kuchen mit und dann weiß sie also ich gerne backe aber mein Job hat halt auch irgendwie Prio und sie hat eine Familie mit Kindern und dann denke ich auch so wer bin ich denn jetzt bitte?

00:11:46: Also dadurch, dass ich ja keine Kinder habe und auch kein Partner.

00:11:49: Und so wird hab' ich ja ganz viel Zeit!

00:11:52: Aber diese Zeit stecke ich halt in andere Dinge... ...und da habe ich manchmal immer noch das Gefühl.. Ich müsste das jetzt machen und habe ein schlechtes Gefühl zum Backer zu fahren und zu sagen hier kaufe ich jetzt Gebäck und bring's halt mit.

00:12:06: Und sie würde wär vollkommen fein damit.

00:12:08: Natürlich auch.

00:12:09: Ich glaube

00:12:09: es geht ganz vielen Menschen so nicht.

00:12:11: Ich würde auch eher sagen wahrscheinlich auch Frauen dieses schlechten Nein sagen können, weil es auch ein schönes Gefühl ist jemandem zu helfen oder zu unterstützen und dann Danke zu kriegen.

00:12:23: Aber wenn man ausgesaugt wird das ist durch jetzt nicht bei deiner Schwester der Fall aber zu viele Leute was von einem wollen und das kann ja dann auch manchmal bei... Manche Leute haben ja auch so eine So eine Gabe dafür zu merken, achte jemand würde helfen.

00:12:37: Es ist dann so ein bisschen aussaugen, ne?

00:12:39: Da muss man dann versuchen diese Stopps und die sind ja auch richtig.

00:12:42: also die haben deine Zeit und deine Energie ja gar nicht verdient.

00:12:45: Aber da das dieses feinfühlige zu kriegen und sagen nee jetzt ist gut dass tut mir leid das kann ich nicht sagen oder muss ich ablehnen Und das tut mir gut.

00:12:54: indem ich nein sage tute es mir gut sag ich ja zu mir quasi.

00:12:58: Das war also ein wichtiger Schritt und da hast du auch das wars vorher nicht so das hast Du auch bei behalten.

00:13:03: Ja, das habe ich sogar noch ausgearbeitet, verstärkt.

00:13:07: Ich hab bei Freunden angefangen geguckt wer tut mir überhaupt gut?

00:13:10: Okay aussortiert!

00:13:12: Sehr gut.

00:13:13: Waren viele dabei die eigentlich oder anders gefragt was hat da nicht mehr gepasst?

00:13:22: Die Werte haben nicht mehr gepasst.

00:13:24: also meine Neugierde und der Mut der mich antreibt neue Dinge zu erfahren

00:13:29: dass

00:13:30: Das fanden die zwar auch spannend, aber sie konnten sich sowas nie vorstellen.

00:13:33: und dann will ich das ja gar nicht.

00:13:35: Man muss sich selbstständig machen, man muss nicht um die Welt reisen... Es gibt so viele Dinge, die man ausprobieren kann.

00:13:42: Aber irgendwie war für mich das nicht mehr interessant was die so aus ihrem Leben erzählt haben.

00:13:48: Ich weiß nicht.

00:13:49: Es fühlt sich auf jeden Fall jetzt gut an neue Menschen kennengelernt zu haben und auch alte Freunde beizubehalten, zu schätzen.

00:13:58: Hast du den Freunden bei denen es nicht mehr gepasst hat gesagt oder hast du das einfach auslaufen lassen?

00:14:02: Teils

00:14:02: teils!

00:14:04: Wir haben dir die Schlussmachgespräche entgegengenommen.

00:14:08: Auch sehr unterschiedlich.

00:14:10: also eine Person kann ich mich daran erinnern sie konnte so gar nicht nachvollziehen Die war echt gekränkt.

00:14:14: persönlich Kann ich verstehen.

00:14:17: Und eine andere Person wiederum hat gesagt so, ja du kein Problem.

00:14:22: Geht dein Weg und wer weiß vielleicht laufen wir uns noch mal über den Weg?

00:14:25: Das macht es natürlich wesentlich einfacher.

00:14:28: Ja ich find's cool!

00:14:29: Ich hab auch im Moment so eine Situation das eine Freundin die schon sehr lange habe mit der Freundschaft gehts mir aber auch schon jetzt seit fast zwei Jahren nicht mehr gut.

00:14:38: Es ist ähnlich.

00:14:40: Wir unterhalten uns also ihre Themen sind die gleichen etwas langweilig.

00:14:45: Das ist jetzt gemein formuliert, aber so es bringt mich einfach nicht mehr weiter und das bringt mich vor allem aber energetisch nicht weiter wenn wir uns treffen.

00:14:51: Es ist so okay die zwei Stunden oder drei Stunden dann habe ich auch was anderes machen können.

00:14:54: Ich glaube dass wird nicht mehr besser.

00:14:56: und da so ein Gespräch haben wir ja mit bald einen Treffen wo wir darüber sprechen.

00:14:59: Wir haben das schon angesprochen und sie war auch erst mal her.

00:15:02: wie so bin gespannt wie das läuft.

00:15:04: aber ich finde persönlich Gerade so langjährige Freundschaften haben dann auch eine Erklärung verdient.

00:15:11: So, ja?

00:15:11: Ich möchte mich erklären oder ich möchte gucken was?

00:15:14: kriegen wir das noch mal anders hin und wenn nicht ist dann für mich aber auch gut weil es so kann sein!

00:15:18: Ja

00:15:18: genau richtig.

00:15:19: also da gehört Mut dazu dass überhaupt anzusprechen ist.

00:15:21: natürlich viel leichter im ersten Schritt das auslaufen zu lassen Aber das

00:15:26: finde ich doof.

00:15:28: Irgendwann trifft man sich dann wieder und dann kommt man in so einer peinlichen Situation, ihr habt lange nicht gesehen.

00:15:34: Das ist doch bescheuert.

00:15:34: also das möchte ich nicht.

00:15:37: Also du hast gelernt dich abzugrenzen?

00:15:40: Nein zu sagen!

00:15:41: Du hast dich von Freunden quasi aussortiert in deinem Freundeskreis.

00:15:44: Du hast wahrscheinlich auch ein bisschen gefühlt was tut mir gut was bringt mich weiter und weil du dich verändert hast brauchtest

00:15:50: du ja auch

00:15:51: Anderem Input quasi.

00:15:52: Also hast du neue Leute kennengelernt, die dir gut tun?

00:15:54: Aber du hast tatsächlich dein Leben umgekrempelt nach diesen anderthalb Jahren!

00:15:58: Was machst Du

00:15:58: jetzt?!

00:15:59: Wie bist Du

00:15:59: jetzt!?

00:16:00: Ja... Mittlerweile bin ich nicht nur Expertin für Sebaticals also für die großen Auszeiten im Leben sondern auch Expertin für die kleinen auszeiten am Alltag.

00:16:11: Es geht ganz stark um mentale Gesundheit.

00:16:13: Es geht mir darum, dass es möglichst vielen Menschen nicht so ergeht wie mir, dass sie erst in dieses aus diesem Hamsterer daraus fliegen müssen gegen die Wand klatschen sich sortieren und dann wieder neu los durchstarten.

00:16:27: Das ist ein Umweg den braucht man nicht Und deswegen ist es mehr einfach so einen Anliegen darauf aufmerksam zu machen und zu sagen hey grenz dich ab Weil das sind eineinhalb Jahre oder wenn es auch nur ein halbes Jahr ist.

00:16:38: Oder zwei Wochen, also wo es einem wirklich nicht gut geht und wo man merkt ... Da darf was anders

00:16:45: werden!

00:16:45: Wenn du jetzt zurückdenkst an diese Zeit vor dem ... Vor den anderthalb Jahren?

00:16:51: Ich würde sagen, was würdest du ... Was ist die richtige Bezeichnung?

00:16:54: Burnout, vor der Depression, vor dem Loch... Was würdest Du sagen?

00:16:58: Ich nenn's gerne Burn-Out, auch wenn es nicht die medizinisch korrekte Variante ist Und ich würde es vor allem nicht Auszeit nennen.

00:17:07: Nein, nein!

00:17:07: Also genau, hab' ich geout zur Auszeit gesagt?

00:17:08: Nee,

00:17:08: nee gerade hast du's nicht gesagt aber vorher hast du es mal kurz gesagt

00:17:11: so... Oh nein natürlich, ein Auszeit ist was positive.

00:17:13: Das ist natürlich keiner und das habe ich so nicht gemeint.

00:17:16: Ja also eher Break, also Knick, Burn Out.

00:17:22: Wenn Du jetzt zurückdenkst, was hättest Du anders machen können?

00:17:26: Hättest du's gewusst?

00:17:28: Boah, das ist eine gute Frage.

00:17:31: Ich hätte mehr auf mich und meine Intuition hören dürfen.

00:17:37: Das ist so leicht gesagt.

00:17:39: Ich hatte ja früher öfter mal Nein sagen,

00:17:42: wobei ich

00:17:43: nicht recht drüber nachdenke eigentlich gar nicht so schlecht daran war.

00:17:47: aber ich glaube einfach dieser Job hat mich so...ich wollte so gut sein in meinem Job.

00:17:53: Ich habe da einen Verlangen nach Anerkennung, dass ich auch alles gut mache und ich wollte Lob

00:17:59: haben.

00:18:00: Und das hat dann nicht mehr funktioniert.

00:18:03: Hättest du das aufhalten können?

00:18:05: Ich glaube, es war mein Weg.

00:18:08: Also ich habe ja zwei Coaching-Ausbildungen gemacht im Nachhinein und hab da auch einfach gemerkt so das was uns Menschen antreibt in die Veränderung zu gehen ist entweder ein riesengroßer Traum der muss ganz kraftvoll sein oder aber es ist der Schmerz.

00:18:24: So und manchmal ist es nicht aufzuhalten und man kann auch wenn ich Freunde sehe... Du kennst meine Geschichte, jetzt tritt mal bitte ein bisschen auf die Bremse.

00:18:34: Also dann muss ich auch manchmal wirklich energisch werden, dass sich da wirklich was verändert weil mir natürlich die Person auch im Herzen liegt und gleichzeitig kann ich das nicht immer bringen, das Thema also dann hört ja auch irgendwann keiner zu Dann muss man es halt einfach selber spüren Und dann ist auch irgendwann genug gesagt.

00:18:50: Das tut weh wenn du es bei anderen siehst die laufen in die Scheiße rein quasi Oh Gott, das ist sowieso immer das Schwierigste.

00:18:56: Das dann zuzulassen... Du denkst du weißt du könntest denen jetzt helfen?

00:19:00: Du könntest dir was ersparen.

00:19:02: auf der anderen Seite wahrscheinlich nicht sonst werden die Veränderungen nicht kommen weil der Schmerz sein muss.

00:19:07: Ja ich habe viele Ausbildung macht auch in oder Weitbildung in Richtung radikale Ehrlichkeit.

00:19:13: Radical Honesty Es ist ein Fachbegriff, da geht es... Also es hört sich radikaler an als es tatsächlich ist.

00:19:19: Ich

00:19:19: finde das erstmal richtig cool.

00:19:20: Ja!

00:19:20: Ich möchte wissen was das ist?

00:19:22: Es

00:19:22: geht um Tacheles und es geht darum ganz bewusst zu sagen wenn man selber verärgert ist dass dann auszusprechen zu sagen Das was du eben gesagt hast hat mich gekränkt Sich verletzlich zu zeigen oder aber auch auf der anderen Seite sich in dem Sinne verletzlich zu zeigen dass man sagt Das was du gemacht hast oder was du mir eben erzählt hast, danke dafür.

00:19:46: Da schätze ich dich total für das mitgeteilt hast!

00:19:50: Ich habe so das Gefühl dass das was wir brauchen ist mehr Miteinander, mehr Verbindung, mehr Resonanz in diesen Zeiten gerade wenn wir da in die Welt raus schauen ganz egal ob es weltweit ist oder auch nur lokal oder was in Familien abgeht und auch in Freundschaften.

00:20:08: Ja, deswegen finde ich das Thema Ritical Honesty so interessant.

00:20:12: Sich mehr darauf zu besinnen was in einem abgeht und dass dann auch zu äußern.

00:20:16: Finde ich gut!

00:20:17: Also auch das Schöne zu sagen.

00:20:19: Das hat mich gerade richtig gut und ich bin grad richtig stolz auf dich.

00:20:22: So hätt ich dich gar nicht eingeschätzt.

00:20:23: Du hast mich grade richtig überrascht.

00:20:26: Wir hatten gestern einen Besuch.

00:20:27: Freunde von uns waren da und meine Eltern waren noch da.

00:20:31: Meine Eltern sind... Sehr besonders, weil sie sind schon recht alt.

00:20:36: Also mein Vater ist ähnliche, meine Mama ist siebenundachtzig.

00:20:39: Aber energetisch sind die keine Ahnung, fünfzig oder sechzig?

00:20:42: Meine Mutter hat ... Keinen flachen Schuh zu Hause, die zieht immer nur High Heels an.

00:20:46: Die sind jetzt Rentner mittlerweile am Vorhinein, Tierarztpraxis, vierzig Jahre lang gehabt... ...die sind aktiv und neugierig im Leben!

00:20:55: Mein Vater hat gestern einfach in der Runde über seinen Garten gerade erzählt weil er mega Zucchinis sieht aus wie ich weiß es gar nicht... ...reisen Oschis und hat erzählt wie ihm das Spaß macht um welche Suppen er kocht und dass er einlegt die Gurken usw.. Und unsere Freunde haben dann ganz normal zugehört Und dann sind meine Eltern gegangen und dann fingen die Freunde an.

00:21:14: Meine Güte, deine Eltern sind ja der Wahnsinn!

00:21:16: Ich will am liebsten ein Foto machen von dir und dich mit zu Hause hinhängen.

00:21:19: das ist ja der

00:21:19: krass.

00:21:20: Dann hab ich so gedacht, warum habt ihr denen das nicht vor fünf

00:21:22: Minuten gesagt?

00:21:23: Die hätten sich so gefreut.

00:21:24: Oh Gott, ich bin so hart.

00:21:25: Und dann

00:21:26: habe ich meinen Eltern später eine Sprachnachricht geschickt.

00:21:28: Ich wollte euch nur mal sagen was du die Nacht danach gesagt hast und meinen Eltern, oh mein Gott, das ist eine Motivation für unsere Freundin und so.

00:21:34: aber es war wirklich so... Die saßen ganz brav und haben gehört.

00:21:38: Ich hab's auch nicht gesehen, dass die innerlich total begeistert waren.

00:21:43: Und wie toll wäre der Moment gewesen in der Runde?

00:21:46: Also ich bin ganz begeisterd von ihnen.

00:21:48: Meine Güte!

00:21:49: So möchte ich auch mal werden oder keine Ahnung.

00:21:51: Diesen Satz, ihr hättet niemals vergessen.

00:21:54: Das ist wahrscheinlich auch das.

00:21:55: Warum hat man das nicht gesagt?

00:21:57: In dem Fall ist es unterdrückter Resonanz.

00:21:59: Unterdrückt...ah!

00:22:01: Man fühlt das

00:22:02: man was... aber

00:22:03: warum macht man

00:22:03: das?!

00:22:04: Aus Ängsten?

00:22:05: Irgendwelche Ängste sind dahinter.

00:22:07: Okay, dass man denkt... Man ist übertrieben oder so was.

00:22:10: Unterdrücktere sind interessant!

00:22:11: Ich habe mich auch gestern Abend darüber nachgedacht.

00:22:13: Warum habt ihr das nicht

00:22:14: gesagt?!

00:22:16: Weil es ist ja eine Riesenfreude für die.

00:22:18: Das wäre ja nichts Schlimmes gewesen wenn ich jetzt anders gewesen wäre.

00:22:21: Ich muss euch mal sagen ihr seid unmöglich oder so.

00:22:22: dann verstehe ich weil das hätte ein Hunde irgendwie vergiftet.

00:22:26: Aber okay, unterdrückte Resonanz.

00:22:27: Ich nehme heute ganz viele schönen neue Begriffe.

00:22:30: Realical, Honesty und Unterdrückter Resonanzen.

00:22:32: Und Unterdrückt der Resonance?

00:22:33: Das ist mir gerade erst gekommen, das ist nichts.

00:22:36: Finde ich aber gut!

00:22:37: Ja, finde ich

00:22:38: auch.

00:22:38: Da müssen wir aufschreiben.

00:22:38: Ja,

00:22:39: total.

00:22:40: So,

00:22:41: aber jetzt noch mal zu dir... Du hast dein Leben verändert und du hast es auch zu deinem ... Jetzt die positive Auszeit zu deinim Zentrum, neuen Zentrum gemacht so.

00:22:51: Und du hast auch ganz spannende Sachen selber erlebt.

00:22:56: Erzähl mal, was hast du schon für Auszeiten erleben dürfen

00:22:59: gehabt?

00:23:01: Ja.

00:23:01: Du siehst ... Sie hören ... Sehen jetzt die Hörerinnen und Hörern nicht, aber da hängt eine große Landkarte, eine Weltkarte über meinem Sofa.

00:23:10: Oh!

00:23:10: Da sind viele, viele Markierungen drauf.

00:23:13: Genau, da sind ganz viele Pins drin.

00:23:15: Ich hab sie selber einzeln nicht gezielt.

00:23:17: Und zwar steht jeder Pin für mindestens eine Übernachtung an dem Ort wo ich war.

00:23:22: Ich würd fast sagen, jeder Kontinent warst du schonmal, oder?

00:23:25: Äh, noch nicht... Ja, Arktis und Antarkt ist noch nicht.

00:23:30: Aber sonst so ziemlich überall schon?

00:23:31: Genau.

00:23:32: Wow!

00:23:32: Krass.

00:23:33: Du reißt viel.

00:23:34: Du besuchst viele Orte.

00:23:35: Genau das waren neunvierzig Länder bisher.

00:23:38: Und dann möchte ich nichts über die... Also mir wisst die Anzahl der Ländern nicht wichtig sondern eher Das was ich dort erlebt habe.

00:23:46: Ich jage da nicht den Ländern hinterher Sondern eher den Inhalten und den Kulturen und den Menschen die dort wohnen.

00:23:52: Und genau, das habe ich erlebt.

00:23:55: Ich hab selber auf einer Hütte gearbeitet in der Schweiz.

00:23:59: Da war ich neun Wochen lang... Das war eine... Ja da überlege ich manchmal ob das wirklich eine Auszeit war oder nein.

00:24:07: Was für eine Arbeit ist das?

00:24:08: Es war eine krasse Herausforderung einfach!

00:24:09: Und ja es ist eine Aus- zeit weil man auch Auszeiten nehmen kann.

00:24:13: im Sinne von ich möchte mal raus aus meiner Komfortzone und das wars Also mit fünfzehn Stunden Arbeit am Tag.

00:24:21: Schlaf, also eine Unterkunft wo wir zu neun Personen in einem Zimmer übernachtet haben, neuen Mitarbeiter und wir nachts überlegt haben, wollen wir heute Nacht eher... Erfrieren, weil es draußen so kalt ist und wir das Fenster aber auflassen.

00:24:36: Weil sonst erstinken... Sticken oder erstinken?

00:24:40: Genau!

00:24:40: Das

00:24:40: war ein freuter Versprechen im Kasten.

00:24:42: Ja ja richtig, genau.

00:24:44: Oh Gott.

00:24:45: Genau, dass war aufregend.

00:24:45: Und gleichzeitig darf ich da so viel gelernt auch über Menschen wie die Menschen miteinander arbeiten in der Gastro- oder auch allgemein auf einer Hütte zu arbeiten.

00:24:55: also das sind Umstände, wo man je nach dem Wies natürlich auch geführt wird.

00:25:05: Wenn denn eine Führung passiert?

00:25:07: Das war bei uns nicht der Fall.

00:25:08: da sind von den neuen Leuten dann noch zwei drei Leute gegangen weil sie es psychisch auch nicht mehr ausgehalten haben weil so viel zu tun war.

00:25:15: und aber Es war einfach schön Dann auch genau die gegenteilige Situationen zu empfinden an denen wenn wir zehnte Wir haben zehn Tage gearbeitet und vier tage hatten wir dann die Auszeit oder unser verlängertes Wochenende Und dann die Schönheit dieser Berge zu erleben und dann Wanderung zu machen, Zelt- und Rucksack- und Schlafsack.

00:25:37: Und los geht's!

00:25:38: Und nicht so wissen was passiert denn jetzt heute Nacht?

00:25:40: Also wenn man allein in der Wildnis quasi übernachtet ohne dass es überhaupt erlaubt war.

00:25:49: Ja, das war einfach schön genau diese Erfahrung zu sammeln und zu wissen ich brauche das jetzt eigentlich nicht mehr zum Beispiel diese Auszeit auf einer Hütte Und gleichzeitig würde ich es aber gerne noch mal überleben.

00:26:00: Überleben auch, dass

00:26:01: das so

00:26:03: war.

00:26:04: Da habe ich auch einen Moment, wo ich nicht nein gesagt habe ... Ich hätte das Ganze abbrechen müssen.

00:26:09: Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, hätte ich das nicht durchziehen müssen diese neun Minuten.

00:26:14: Am Ende war ich dann doch stolz, als ich's gemacht habe.

00:26:17: Weil meine Wohnung war untervermietet in der Zeit.

00:26:19: Also da hangen halt schon ein bisschen dran und...

00:26:23: Hast du Geld verdient während der Zeit?

00:26:25: Ja!

00:26:25: Hast du gut verdient?

00:26:26: Nein!

00:26:27: Also ich hab gedacht, ja ich gehe in die Schweiz und da verdient man dann grundsätzlich ganz gut auch in der Gastro.

00:26:33: Dann kommt noch das Trinkgeld oben drauf.

00:26:36: Also es war kein Service, also die Leute haben sich auf der Hütte das Essen halt selber bestellt.

00:26:42: Wir haben dann nur das Essen rausgebracht aber bezahlt hatten sie vorher schon.

00:26:45: Aber mit Trinkgeld nicht so viel?

00:26:47: Nein, nicht wirklich!

00:26:48: Das war auch nicht so ausmacht.

00:26:49: Es waren nicht als kommen Sie hier und erleben Sie meine Ausdauer.

00:26:51: Die haben einfach Kräfte gesucht und du hast das quasi für dich gemacht.

00:26:54: Es war ein Job, also du hast einfach gearbeitet worden.

00:26:56: Richtig!

00:26:58: Das kann man also auch als Auszeit nehmen.

00:27:00: Sich in was anderes rein stürzen.

00:27:03: Was ist mit Ruhrinseln?

00:27:06: Ah ja, ganz wichtig.

00:27:09: Auch da habe ich Erfahrungen gesammelt und das glaube ich das war es extremste bisher ein wie passender Schweigezentrum besucht.

00:27:17: Da geht es darum zehn Tage am Stück in Stille zu sein Und zwar so dass man weder mit anderen Menschen spricht noch dass man elektronische Geräte dabei hat Noch dass man einen Blatt Papier oder einen Kuli dabei hat.

00:27:35: Der Kontakt zu anderen Menschen im Sinne von Blickkontakt ist nicht gern gesehen.

00:27:42: Das Ziel dahinter ist, bei sich anzukommen und dann auf den Körper zu konzentrieren.

00:27:48: Auf die Atmung, auf die Resonanz, die wieder kommt wenn man sie lange nicht mehr gespürt hat.

00:27:56: Also wenn ich jetzt denke zehn Tage, aber wenn ich meine Bücher mit hab, ist das egal.

00:28:02: Das wäre dann schon wieder Urlaub!

00:28:06: Und auch nicht angucken, finde ich krass.

00:28:08: Also wenigstens mal ... Boah!

00:28:09: Das heißt du gehst in dieser Zeit eher so mit gesenktem Blick durch die... Wenn du die anderen Menschen siehst beim Essen oder keine Ahnung sieht man sich überhaupt?

00:28:16: Oder ist man da eher alleine

00:28:18: nur?

00:28:18: Man sieht sich da und es sind auch den Zentrum.

00:28:21: in Belgien war das also gar nicht weit von Düsseldorf entfernt, waren es circa hundert Personen so grob Fünfzig Männer, fünfzig Frauen so ganz allgemein gesagt.

00:28:31: Und Männer und Frauen haben aber auch in unterschiedlichen Bereichen gegessen.

00:28:35: Das heißt auch einen oder auch ein Tür aufhalten oder so wo man halt automatisch den Blick Kontakt sucht oder weitergeben möchte war dann halt auch ein.

00:28:45: ja okay ich halte die Tür auf und spüre ob die Tür dann weiter geht oder nicht.

00:28:50: also noch mal ganz anders Ja

00:28:52: Wie ging es dir damit?

00:28:54: Es war gewinnungsbedürftig gerade die ersten zwei drei Tage, weil der Geist halt einfach so laut ist und er will Futter.

00:29:03: Ich bin normalerweise im Alltag diejenige, die während ich auch heute Morgen Frühstück zubereitet habe – ich hab Podcast gehört!

00:29:09: So das würde ich jetzt nicht unter Multitask irgendwie abstempeln, weil man ja Platz hat.

00:29:15: es sind ja nicht so dass ich Telefonierung gleichzeitig um Computer tippe Zumal das Thema multi mit Tasking-Fähigkeit sowieso nicht funktioniert, auch nicht bei Frauen.

00:29:25: Ja genau.

00:29:26: Man denkt, man kann es nicht parallel machen und macht das dann nur halt sehr schnell.

00:29:31: Genau.

00:29:31: Dann fühlt

00:29:31: sich das so an als würde man das...

00:29:33: Genau!

00:29:33: Es fühlte sich produktiv erstmal

00:29:34: an.

00:29:36: Das Ergebnis ist meistens gar nicht zufriedenstellend, weil man gar nicht im Hier und Jetzt ist.

00:29:43: Konntest du dann in der Zwischenzeit mal ... Hast du dann auch mal gesummt?

00:29:45: Hast du irgendwann Angst gesagt, ich hab meine Stimme überhaupt noch?

00:29:47: Wie ist das denn überhaupt

00:29:49: so?

00:29:50: Der erste Moment, wo ich morgens wach geworden bin.

00:29:52: Es war um vier Uhr morgens entweder geweckt worden mit einem Gongschlag.

00:29:57: Und das Erste was ich gemacht habe als ich die Zimmernachtbarin gesehen hab... Ich hab da einen guten Morgen gewünscht!

00:30:03: Aber so ganz automatisch.

00:30:05: Weil ich natürlich jedem guten Morgen wünsche, den ich ... Guten Morgen zum V-Uhr treffe hier noch nicht so viele Leute, aber du weißt was ich meine?

00:30:11: Ja, natürlich!

00:30:12: Und die hat mich einfach nur komisch angeguckt und hat nicht darauf reagiert.

00:30:15: Ich bin ins Bad gegangen und hab gedacht okay das ist jetzt nicht so die Morningperson, aber auch vollkommen fein bis mir dann drei Sekunden später eingefallen ist wo ich bin.

00:30:25: Und dass das natürlich auf dem Zimmer dazu gehört sich nicht auszutauschen und zu sagen ah wie ist es dir denn ergangen?

00:30:32: Da ging es ja erst darum... Aber

00:30:33: diese Frage, die würde mich ja brennen.

00:30:34: Interessiert auf.

00:30:35: warum seid ihr alle hier?

00:30:36: Ja natürlich total!

00:30:37: Kommt man irgendwann mal zum Schluss und zum Austausch wieder nach Hause?

00:30:41: Ja, das hat mich auch erleichtert von vornherein.

00:30:44: also ich bin auch ganz bewusst Es war so ein Zeitfenster bis bis siebzehn Uhr konnte man ankommen und um achtzehn war dann Abendessen gemeinsam aber auch da, da durfte man sich noch unterhalten.

00:30:58: Am ersten Tag?

00:30:58: Genau am ersten Tag!

00:30:59: Und ich bin aber ganz früh hingefahren weil ich gedacht habe ich brauche Zeit um da anzukommen.

00:31:04: Ich möchte mich mit den Leuten austauschen die schon mal da waren, die noch nicht da waren Die vielleicht genauso aufgeregt sind wie ich obwohl es ja einfach Nichts sagen, also es ist genau das Gegenteil von auf der Bühne stehen und da Herzblatter zu bekommen weil's halt aufregend ist.

00:31:21: Und da war es eigentlich gar nicht notwendig aufregen zu sein aber es war es halt doch, weil es halt neu war und ich es vorher noch nicht erlebt

00:31:27: habe.

00:31:27: Hast du zwischendurch mal gedacht jetzt könnt ihr mich alle mal... Ich weiß ja heute ist Tag fünf wo ich jetzt

00:31:31: gehe, ich

00:31:32: geh ins Kino jetzt im Radio an, keine Ahnung!

00:31:34: Auf jeden Fall, das hatte ich am Tag drei weil ich da einfach ganz krasse Rückenschmerzen hatte und mir auch die Tränen über die Wange liefen Weil es geht halt auch darum, ja schon auch an Tag drei.

00:31:47: Also am Anfang ist das noch relativ locker, es wird dann immer ein bisschen strenger so dass man dann halt auch am besten zwei Stunden am Stück, dass in zwei Stunden sind die längste Meditationen, die stattfindet, dann auch ruhig sitzen bleibt.

00:31:58: Aber das fällt mir schwer, weil mit den Beinen.

00:32:02: Ja total.

00:32:03: Die schlafen doch irgendwann ein oder nicht?

00:32:05: Ja, aber auch nur bis zum bestimmten Zeitpunkt.

00:32:07: Und dann sterben

00:32:07: die ab?

00:32:08: Das hat man erst mal kein Gefühl... Aber das kehrt zurück und an diesem Punkt kommt man dabei in der Regel nicht.

00:32:15: Weil man

00:32:16: vorher schon stirbt, die Absurge wäre.

00:32:18: Genau!

00:32:19: Und es hört auf und dass war meistens Pukki war, dass dieser Schmerz den ich da hatte, den ich über eineinhalb Stunden ausgehalten habe.

00:32:30: Man hatte die Möglichkeit Einmal am Tag fünf Minuten lang mit dem Lehrer oder der Lehrerin zu sprechen.

00:32:37: Das heißt, wenn man nicht klargekommen ist mit der Gesamtsituation und wenn man Ängste hatte ... Wenn man gedacht hat oh Gott ich hab da jemand im Zimmer die hat Fieber und jetzt habe ich Angst mich anzustecken oder so aber die will es unbedingt durchziehen keine Ahnung.

00:32:50: also solche Gedanken kann einem ja auch durch den Kopf gehen Und dann hat man die Möglichkeit darüber zu sprechen.

00:32:58: Die Lehrerin hat halt gesagt Nina, wenn du irgendwo Schmerzen hast Versuche es auszuhalten.

00:33:04: Und guck, was passiert?

00:33:06: Das habe ich gemacht und nach diesen anderthalb Stunden voller Schmerz in meinem Rücken war von jetzt auf gleich der Schmerzweg.

00:33:15: Ich hab nach diesem Schmerzen gesucht und nicht mehr wiedergefunden.

00:33:18: Ich dachte, das gibt's auch nicht!

00:33:21: Das war ein Erlebnis wo ich heute fest davon überzeugt bin dass da mehr ist zwischen Himme und Erde also das was wir mit unseren Gedanken irgendwie klar fassen können.

00:33:33: Danach wusste ich, ja die letzten sieben Tage halte ich auch noch durch.

00:33:37: Weil sitzen konnte

00:33:37: ich.

00:33:38: Krass!

00:33:39: Ja das war ein ganz krasses Selbstvertrauen was da aufgebaut worden ist.

00:33:43: Was schmerzhaft war ja aber was es...was sich gelohnt hat dass bis dahin durch zu halten.

00:33:49: Ich habe mich immer gewundert die ersten drei tage umso weiter vorne man sitzt in den rein Das so öfter hat man schon an wie passender teilgenommen.

00:33:58: und Und ich hab immer gedacht, krass!

00:34:01: Sie sitzen da wirklich die zwei Stunden.

00:34:02: Die bewegen sich kein Zentimeter.

00:34:04: Wie schaffen sie das?

00:34:05: Das schaff' ich niemals.

00:34:06: und in diesem Moment habe ich gedacht, dass kann ich auch schaffen.

00:34:10: Und das gefühlt hat mich das mit fürs Leben gestärkt.

00:34:13: Dass ich denke, nee... Auch wenn ich denke.. Ich kann's nicht schaffen.

00:34:18: Ja.

00:34:19: Du kannst es schaffen.

00:34:19: Der Körper schafft es.

00:34:20: Es ist die Schranke im Kopf.

00:34:22: Du denkst du kannst es nicht

00:34:23: schaffen.

00:34:24: Krass!

00:34:26: Was hat dir die Zeit der Stille für dich

00:34:28: gebracht?

00:34:30: in allererster Linie das Selbstvertrauen, von dem ich gerade gesprochen

00:34:34: habe.

00:34:34: Also bist du danach richtig?

00:34:35: Du denkst so... also du kommst danach nach Hause und denkst, ich bin geil einfach, ja?

00:34:38: Guck mal Leute!

00:34:39: Ich hab hier zehn Tage nichts geredet und ich hab Schmerzen ausgehalten und ich kann zwei Stunden sitzen, ihr könnt mir alle nicht so ein bisschen...?

00:34:45: Nee, so würde ich es nicht sagen.

00:34:47: Ich war überrascht von mir selbst positiv.

00:34:49: Ich hatte nicht gedacht, erstens ist das Ziel dass sich die zehn Tage durchhalte und man geht mit einem ganz klaren Commitment da rein weil sonst wird jeder einen dritten Tag aufhören.

00:34:57: Das heißt, es gibt Regeln.

00:34:59: Daran darf man halten und ich würde sagen, dass das auch durchhalten.

00:35:06: Man hat immer die Möglichkeit auszusteigen.

00:35:08: aber so wird gesagt, es ist ein bisschen wie eine Operation im offenen Herzen weil der Greist halt einfach ... Der Körper hat das ganze Nervensystem, das darf langsam wieder ankommen.

00:35:19: Und dieser Austausch ist so wichtig am Ende über den du eben auch gesprochen hast Weil da sehen sich dann auch jeder nach.

00:35:26: Und das ist so schön und das ist das Stärkste, was ich daraus mitgenommen hab neben dem Thema Selbstvertrauen dass ich während ich in dieser Runde gestanden habe von drei Frauen und die über ihre Erlebnisse gesprochen haben Ich erstmal gar nicht viel gesagt habe, was von mir sehr untypisch ist.

00:35:46: Ich hab die anderen erst mal erzählen lassen und hab gespürt Und ich habe eine Resonanz gespürt, im Sinne von Gänsehaut am ganzen Körper.

00:35:54: Weil das was sie da erzählt haben teilweise oder zu größten Teils hab' ich ebenfalls mal empfunden und danach hat sich mein Leben verändert weil ich mittlerweile mich so gut in Menschen hineinversetzen kann über den Computer, über Zoom wenn ich mit meinen Coaches arbeite.

00:36:11: Ganz egal ob sie eine berufliche Auszeit nehmen wollen und immer noch nicht glauben dass der Chef oder die Chefin ja sagt das ich sage und wir kriegen das hin glaubt mir!

00:36:22: Ich habe ne hundertprozent Umsetzungsquote das heißt keiner hat bisher die auszeit nicht angegangen ganz egal ob die Person dann im Unternehmen geblieben ist oder hinterher was anderes gemacht haben.

00:36:32: Aber der Wille ist einfach da.

00:36:33: und diese Resonanz, die dann überschwappt, wenn dieses Gespräch stattgefunden hat.

00:36:38: Wenn Chef oder Chefin ja gesagt haben... Und die berichten mir das dann?

00:36:43: Das ist einfach so schön!

00:36:45: Also erstens ist es ein gefühlter innerlicher Applaus, weil wir's wieder geschafft haben,

00:36:49: ne?!

00:36:50: Und gleichzeitig ist es auch einfach so schönen, weil ich gemerkt habe wie sehr ich in der Lage bin Menschen selbst wirksam zu bekommen So, mit ihrem eigenen Willen.

00:37:03: Und dass sie dann selber in sich glauben und das nur der Anfang ist von einer großartigen Zeit wo sie dann mehrere Monate... Das muss nicht immer ein ganzes Jahr!

00:37:11: Das ist vielleicht auch noch wichtig zu wissen.

00:37:13: Es kann auch einfach drei, vier, fünf Monate sein um dann rauszukommen und ja Dann erst so richtig mit dem Abenteuer zu starten was schon längst begonnen hat im Moment wo man sich entschieden hat.

00:37:24: Ich glaube ich kann das schaffen.

00:37:28: Was?

00:37:31: macht diese Auszeiten so wichtig.

00:37:34: Und warum brauchen wir die?

00:37:34: Gibt es auch Menschen, die gar nicht brauchen und die einfach die Entscheidung scheinen immer gut zu sein?

00:37:38: dann sind sie quasi in ihrem Job oder haben einen abwechslungsreichen Job oder das Leben hat so viele Puzzleteile für Sie dass sie da ihre Kraft schöpfen.

00:37:47: oder glaubst du jeder bräuchte das mal?

00:37:50: Also ich würde es jeder Person wünschen auf jeden Fall und besonders diejenigen die sagen ne ich

00:37:55: brauche das gar nicht

00:37:59: Weil dieser, also wenn wir uns jetzt und das ist kein, hören wahrscheinlich nicht so viele Männer wie Frauen zu im Vergleich.

00:38:06: Wahrscheinlich?

00:38:07: Aber welche werden mit diesem Podcast in den anderen Männern empfohlen?

00:38:10: Ganz bestimmt!

00:38:11: Ich werde dafür sorgen.

00:38:14: Und im Fußball zum Beispiel es ist ja auch so dass wir eine Halbzeit haben Im Leben haben wir's aber nicht Wenn wir nicht aktiv für uns entscheiden war ich mal bei der lieben Ildiko von Kürti im Podcast zu Gast und die hat dann auch gesagt, Nina.

00:38:32: Ich habe jetzt... also die meisten, die zuhören sind wahrscheinlich, das sind zum meisten Frauen und die meisten sind so zwischen dreißig-und siebzig Jahre und viele davon haben Kinder.

00:38:41: Was sagst du denen denn dann wenn es um eine Auszeit in Leben geht?

00:38:45: So, die haben schulpflichtige Kinder, die vielleicht studieren sie auch noch und können sich selber auch gar nicht erlauben überhaupt diesen Schritt zu gehen.

00:38:54: Und jetzt bin ich mal dran!

00:38:58: Da kann ich ganz klar sagen es gibt nicht genau die richtige Zeit für diese Auszeit.

00:39:04: also man hat sich entschieden für Kinder zum Beispiel oder eben auch nicht und wenn man sich dafür entschieden hat dann weiß man dass man derzeit erst einmal mehr gebraucht wird.

00:39:12: und umso wichtiger finde ich ist es danach zu gucken Und wofür steht jetzt dieser Abschnitt meines

00:39:20: Lebens?

00:39:23: Auf dieser, ich weiß nicht.

00:39:24: Es gibt psychologisch gesehen bestimmte Einkerbungen im Leben und wenn die Kinder aus dem Haus sind was das mit mir und der Beziehung macht auch noch mal eine ganz krasse Einschneidung.

00:39:33: Genauso wie so ein Job wechselt oder so.

00:39:36: Das ist auch ne heftige Kerbe quasi.

00:39:40: Und dass auch auf jeden Fall... Das ist aber eigentlich voll gut finde ich!

00:39:43: Wenn man sich das im Hinterkopf bellt und sagt okay, wenn ich die Arbeit geschafft habe, wenn dieser Abschnitt vorbei ist dann Freue ich mich auf eine Umorientierung quasi, aber ein neues Tierung.

00:39:54: Genau,

00:39:54: Neujustierung ist ein Superwort dafür.

00:39:56: ja und es geht wirklich darum zu gucken okay jetzt bin ich mal dran so.

00:40:01: Ich habe jetzt viele Jahre für Menschen gesorgt und möglicherweise fängt dann schon wieder die neue Sorge an wenn's um Eltern-Schwiegereltern geht auch da die Kehrarbeit zu leisten Aber auch dazu sagen... Nee!

00:40:13: Ich bin nicht dran So, jetzt bin ich erstmal raus und wenn es nur für drei Monate ist.

00:40:17: Und dann komme ich wieder und habe ganz viel Energie die ich euch gerne zum Teil wieder schenke.

00:40:24: Aber das hat sich...

00:40:25: Resoniert in mir total!

00:40:26: Schön,

00:40:26: das freut mich.

00:40:27: Trotzdem gibt's ja auch schon Sachen, die wir auch Mütter oder Familie oder Menschen mit ganz vielen Terminen trotzdem zwischendurch machen können.

00:40:36: Was könnte?

00:40:36: Das nennt sich Microsybatical.

00:40:38: Ganz genau.

00:40:38: Was können wir da machen?

00:40:40: Da geht es darum dass wir ganz bewusst Pausen einlegen in unserem Alltag.

00:40:45: Und zwar so, das nicht der erste... Das ist ein gutes Beispiel!

00:40:49: Jetzt haben wir gerade hier nicht unsere Smartphones auf dem Handy, auf dem Tisch liegen sondern das ist ja normalerweise das was wir zücken.

00:40:58: Sobald wir eine ruhige Minute haben wer hat geschrieben?

00:41:00: Ja

00:41:01: und da gibt es ich war... Zwei Monaten war ich bei der AOK zu Gast, bei einem Netzwerkevent.

00:41:08: Und da hat der Veranstalter am Ende uns einen Tresor geschenkt.

00:41:14: Es war erst mal ein Werbegeschenk, wo alle gedacht haben was ist das für ein grauer Kasten?

00:41:18: Ich kann den gleich mal holen und dir zeigen... Da ging es darum dass man diesen Tresort ganz bewusst, genau das Handy, die Smartphones, da rein schließt und in den Deckel zumacht Und das auch gerne mitnehmen kann, wenn man sich... Entweder im Mittagstisch oder am Abendessen für die Familie.

00:41:42: Oder aber auch, weil man sich mit Freunden trifft zu sagen ich habe ja heute was mitgebracht.

00:41:45: Ich fand es total cool, wenn wir das mal ausprobieren gucken was das mit uns macht.

00:41:49: Ich habe das mal bei einer Familienberatungsstelle gesehen.

00:41:52: dass ist so ein Familienkontext.

00:41:54: so etwas gibt als kleines Bett.

00:41:55: Man kann so einen Bett basteln und dann geht das Handy schlafen und das schläft jetzt.

00:41:59: Das lassen wir in Ruhe.

00:42:01: Da gehen wir jetzt auch nicht

00:42:01: dran.

00:42:02: Ja, ist noch ein bisschen spielerischer.

00:42:04: Genau!

00:42:04: Aber es ist das Gleiche.

00:42:06: Das Handy hat jetzt... Es ist keine Handyzeit?

00:42:08: Genau.

00:42:10: Ich glaube wir brauchen diese Anker.

00:42:12: Wir dürfen uns selber eine Geschichte erzählen und es hilft uns einfach wenn wir diesen Tresor nehmen.

00:42:17: und es gibt so viele andere Möglichkeiten.

00:42:20: ich habe zum Beispiel jetzt ausprobiert funktioniert bisher noch so semi gut, dass ich ab neun Uhr abends einen schwarz-weiß Filter quasi automatisch einstellen.

00:42:31: Also es gibt auf jedem Smartphone gibt es die Möglichkeit das einzustellen sodass halt keine Farben mehr da sind sondern man das Handy wirklich nur noch den Bildschirm nur noch schwarz weiß erlebt.

00:42:41: Und ganz ehrlich, es macht dann auch keinen Spaß mehr.

00:42:44: Man möchte dann gar nicht mehr weiter Nachrichten schreiben im Social Media unterwegs sein oder ähnliches.

00:42:50: Probiert das mal aus!

00:42:51: Also das ist wirklich verrückt.

00:42:53: den Punkt dem man allerdings... überschreiten darf oder nicht umsetzen darf, ist dann zu sagen ich will schnell wieder weg.

00:43:01: Am besten man hat ein Passwort und man kennt dieses Passwort aber nicht oder das ist eingegeben worden von einer anderen Person.

00:43:08: Also wir sagen hier ist ja nicht blöd.

00:43:12: Dann denkt es sich so eine Viertelstunde ist noch okay, aber wissen wir wie schnell eine Vierstunde um ist?

00:43:19: Doom-Scrawling unterwegs sind.

00:43:21: Das ist schrecklich!

00:43:21: Ich will nur kurz was gucken und dann ist man plaziert, wo es die halbe Stunde geblieben ist.

00:43:25: Was hab ich eigentlich?

00:43:26: Blödsinn einfach!

00:43:27: Und auch gerade noch mal.

00:43:28: im Familienkontext ist das ja auch so wenn Kinder... Haushalt sind die kein Handy haben, das hat mir meine jüngste Tochter letztens mal gesagt.

00:43:35: Boah, ihr seid jetzt gerade... Du buchst grad was für uns, Papa guckt, hört sich Musikern und die Schwester macht etwas anderes.

00:43:44: Ihr seid alle an den Händen, die ich hab' keins.

00:43:46: und da habe ich gedacht, stimmt genau du guckst, siehst du uns jetzt alle und kannst es grade noch nicht machen?

00:43:49: Und wie doof ist das einfach auch?

00:43:51: Etzend!

00:43:52: Ich mag auch nicht so ... Also, ich finde es unverschämt eigentlich.

00:43:56: Wenn ich mich mit jemandem treffe und der guckt die ganze Zeit oder hört... Ich erzähle was und dann guckt er ja ein... Aber guckt ihr ganze Zeit aufs Handy und macht da irgendwas parallel?

00:44:03: Ich find das so unhöflich!

00:44:05: Das wäre auch jemand, wenn das in meinem Freundeskreis sehr würdig aussortieren einfach.

00:44:08: Ja, natürlich.

00:44:09: Wenn wir uns schon mal treffen, dann bitte hör mir zu.

00:44:11: Es geht um Achtsamkeit.

00:44:12: Genau.

00:44:13: Und

00:44:13: dieses Thema, was vor vielen Jahren schon aufgeploppt ist wurde dann alle gesagt haben super wie achtsam soll ich jetzt hier bitte durch mein Leben gehen und jeden Schritt bewusst wahrnehmen und so.

00:44:22: Ich finde, das braucht immer die Ballon Und deswegen finde ich, dass bei diesem Microsubetical so interessant dieses Bewusstsein mit reinzunehmen.

00:44:30: Ganz bewusst zu sagen, ich setze mir jetzt hier drei Termine in meinen Kalender.

00:44:34: Und diese drei Terminen setze ich auch um weil es Meet Time ist.

00:44:38: Das kann eine halbe Stunde am Tag sein, ein Spaziergang.

00:44:41: Am besten ohne Smartphone dabei!

00:44:43: Ohne Podcast auf den Ohren.

00:44:45: Stimmt mal, ohne

00:44:45: Handy rausgehen Leute.

00:44:47: Genau, voll gut oder?

00:44:48: Ja, voll befreitlich.

00:44:50: Kann anrufen wer will aber du hörst das einfach gerade nicht oder was auch immer ja?

00:44:53: Erstmal ein bisschen Angst an Flößen vielleicht sogar auch nur man könnte etwas verpassen.

00:44:56: Aber totaler Bullshit.

00:44:59: zehn Tagen wie passender habe ich gedacht.

00:45:01: Ich möchte das Handy gar nicht mehr anmachen glaube ich sondern ich wollte einfach.

00:45:06: also ja, ich wollte mich weiter also wieder unterhalten und austauschen natürlich aber dieses Smartphone hätte ich nicht gebraucht.

00:45:13: Und das, was ich für mich als nächste Maßnahme überlegt habe ist mir eine Multifunktions-Simkarte zu besorgen.

00:45:21: Die gibt es überall da wo man halt eben den Vertrag hat, den Handyvertrag und dann mehr ein altes Klapphandy zu besorgten um dieses Klappenhandy am Wochenende zu nutzen So, dass ich diese SIM-Karte halt... Ich weiß noch nicht ob

00:45:35: wir uns umschauen.

00:45:36: Ah, Multitools weil man dann in verschiedene...

00:45:37: Genau richtig!

00:45:38: Ich weiß doch noch nicht wie es technisch funktioniert aber ich werde's rausfinden.

00:45:41: Cool!

00:45:41: Ich fand die Idee einfach so schön das ich gedacht habe diese Zeiten damals, beim Aussortieren der Kiste mit der ganzen Technik ist mir mein altes Smartphone oder mein altestes ja kein Smartphone.

00:45:52: Was hast

00:45:52: du für eins gehabt?

00:45:53: So ein Samsung und dann zu gucken okay was konnte das eigentlich?

00:45:58: Ja man konnte SMS verschicken.

00:46:00: Das war's

00:46:01: Und das war ja schon aufregend, als man SMS verstehen konnte.

00:46:04: Mit einer bestimmten Anzahl an Zeichen.

00:46:05: Genau!

00:46:05: Richtig,

00:46:06: stimmt?

00:46:06: Das sind auch bis

00:46:06: zu achtundzwanzig Zeichen, da ist es vorbei.

00:46:08: Aber wie geil!

00:46:09: Ja, eine coole

00:46:09: Idee!

00:46:10: Mehr Ruhe und weniger Ablenkung mehr sich... Sagt nochmal ein paar andere Beispiele für Microsoft Articles.

00:46:16: Was kann man noch in seinen Tag einbauen?

00:46:17: Also mal sich in seinem Calendar quasi, in seinem Handykalender oder wie auch immer wo man den hat sagen ne jetzt diese halbe Stunde gehört mir spazieren gehen Zeit ohne Handy.

00:46:30: Also es ist eigentlich alles, was mir gut tut wenn ich sage, ist auch eine halbe Stunde lesen und dann darf mich keiner stören?

00:46:35: Auch ne Microsuppeticle?

00:46:36: Es ist ja, weil man's halt sehr ganz bewusst für sich halt einen getaktet hat oder auch... Ich hab eine Kundin die sagt, ich habe drei Kinder und ich bin immer da!

00:46:47: kann nicht mehr.

00:46:49: Ich habe keine Energie mehr und ich würde so gerne mehr geben, aber ich muss dafür erst mal

00:46:52: auftanken.".

00:46:53: Und da hab' ich empfohlen sich einen Ort zu suchen im Haus beziehungsweise seiner Wohnung oder auch draußen im Garten hier nach dem... Aber immer ein festen Platz!

00:47:02: Wenn Mama da sitzt dann ist sie für uns nicht ansprechbar.

00:47:07: Das ist eine Regel und das funktioniert so gut.

00:47:09: Cool!

00:47:09: Und die musste kein Schild aufstellen oder sonst irgendwas, sondern es wurde kommuniziert

00:47:13: gesagt

00:47:14: ich bin danach wieder bei euch und das dauert keine vier Stunden lichtersitze Sondern es sind einfach mal nur zwanzig- dreißig Minuten.

00:47:21: und ob man dann liest, ob man in Ruhe Musik hört Ob man dann einfach nur durch die Gegend guckt und Gedanken hat Raum haben, die sonst keinen Raum haben.

00:47:33: Oder erst abends im Bett wenn man grubbelt und es dann eher in eine negativere Richtung geht oder eine sorgenvolle Richtung.

00:47:39: Soll ja gar nicht so weit kommen.

00:47:40: Ja cool!

00:47:41: Also mit kleineren

00:47:43: Möglichkeiten kann man es jetzt auch schon schaffen in seinem Alltag, wenn er trubelig ist kleine Pausen zu schaffen.

00:47:52: Mir fällt gerade noch was ein, bevor ich's vergesse den Gedanken das was ich gemacht habe... Ich hab mir drei Sport Einheiten im Kalender definiert.

00:48:01: Das ist ein Serientermin und der wird auch nicht dran gerüttelt, denn ich habe einen Vertrag mit mir selbst geschlossen dass diese Zeit damit Ich auch weiterhin Energie weitergeben kann und dann gebe ich in meinem Job als Speakerin, als Coach aber auch als Trainerin im Unternehmen ja total viel.

00:48:19: Dass ich diese Termine einhalte und wenn ich das nicht tue, dann steht den Vertrag drin dass ich dem Herr Merz eine Spende dalasse.

00:48:29: Oh Gott!

00:48:29: Du hast aber eine Strafe.

00:48:31: So, kannst du verstehen warum das funktioniert mit meinem Sport?

00:48:34: Oh mein Gott!

00:48:37: Und dann muss ich es tatsächlich... Also für mich kann ja jeder sich die Person ausdenken oder ein Verein oder ein Partei oder was auch immer wo die Werte halt so sehr gegenläufig sind und in dem Fall passt das bei mir ganz gut.

00:48:51: Ja gut Ja, es geht mir nicht immer um Produktivität.

00:48:54: Es geht nicht immer darum zu funktionieren wie ich es am Anfang schon gesagt habe sondern es geht darum auf sich zu achten und dann in die Energie zu kommen und das zu tun was man gerne macht und andere Menschen dabei

00:49:05: unterstützt.

00:49:06: Und du machst das?

00:49:07: Du gibst Energie und du berätst Menschen wie sie das schaffen bei großen und kleinen Umbrüchen und gehst mit ihnen in die Veränderung und erlebst dann wieder neue Geburt quasi.

00:49:18: Das ist bestimmt sehr spannend.

00:49:19: Das ist sehr spannend und zwacht unglaublich viel Spaß, ja?

00:49:22: Liebe Nina!

00:49:22: Vielen vielen Dank für die vielen guten Ideen... ...für deine Geschichte

00:49:25: erstmal.

00:49:26: Sehr gerne.

00:49:27: Für den mutigen Weg, den du gegangen bist auch wenn der Schmerz nötig war so also jetzt in vielerlei Hinsicht.

00:49:34: aber er hat etwas in dir bewirkt dass du tatsächlich echt dich verändert hast und jetzt auch wahrscheinlich was

00:49:41: Viel

00:49:42: befriedigerenderes machen kannst auch beruflich als vorherheit

00:49:48: Total.

00:49:48: Ich bin da sehr dankbar über meinen Weg im Nachhinein, es ist dann doch so dass wenn man die Punkte miteinander verbindet das irgendwie Sinn ergibt.

00:49:55: Abgepasst Steve Jobs das mal gesagt

00:49:57: hat.

00:49:57: Ja krass mega geil und auch schön finde ich.

00:50:01: also was in mir total resoniert hat, die aussieht wenn die Kinder quasi aus dem gröbsten raus machen.

00:50:06: Also ich weiß noch nicht was aber sie darf ja eine Reise sein auf jeden Fall so.

00:50:11: Schön!

00:50:12: Das finde ich mega gut und dass das kommen kann, dass die Zeit kommt jetzt noch nicht.

00:50:16: Aber was man zwischenzeitlich schon machen kann, sind diese Mini Auszeiten.

00:50:22: Weil man dann auch schon zwischendurch sich so ein bisschen resetten kann.

00:50:25: und das finde ich diese Ideen die du da gegeben hast... Egal, was es für euch ist.

00:50:29: Ob's lesen ist, spazieren gehen einfach in die Wolken gucken dass man den Raum hat für seine eigene Gedanken weil das ist auch total wichtig Den braucht man den raum bei in dem ganzen trubel wenn alle von was von einem wollten.

00:50:39: man löst Probleme oder hilft anderen Oder die ganze zeit hat Aufgaben dann hat man keinen hat man keine raum und unsere gedanken werden Dann nicht laut weil das andere alles so laut ist und das finde ich auch total gut Was wir alle mitnehmen können.

00:50:51: deswegen viel viel.

00:50:52: vielen lieben dank nena Für die guten tips.

00:50:54: wir Schreiben alle Infos zu Nina, die wichtig für euch sind und auch wie ihr sie kontaktieren könnt.

00:51:01: Das findet ihr in den Show-Notes.

00:51:03: Ihr findet es auf Instagram.

00:51:04: da seht ihr noch ein paar kleine Ausschnitte aus dem Podcast.

00:51:09: Und ich sage nochmal vielen lieben Dank, das waren ganz tolle Impulse!

00:51:14: Sehr gerne.

00:51:15: Und euch sag ich ganz lieben dank fürs Zuhören.

00:51:18: Wir freuen uns, wenn euch die Folge gefallen hat.

00:51:20: Wenn ihr sie weiter empfehlt!

00:51:21: Wenn ihr Sie euren Männern schickt!

00:51:24: Wenn

00:51:24: Ihr ein paar Sternchen da lasst.

00:51:27: Wenn Ihr einen netten Kommentar da laszt.

00:51:28: Freuen wir uns... Wenn Ihr Themenvorschläge habt, freue ich mich.

00:51:31: Ich freu mich immer, wenn ihr einen guten Impuls habt oder eure Geschichte erzählen möchtet.

00:51:36: bitte meldet euch ganz einfach bei Instagram.

00:51:39: Nicole Nettzel Official oder aber über meine Homepage auch www.nicollennetzel.de.

00:51:43: meldet Euch sehr gerne Dann ist die nächste Folge vielleicht schon über euch.

00:51:47: So, danke fürs Zuhören.

00:51:48: Habt einen wundervollen Tag und bitte vor allem ihr Eltern, ihr Mamas nie vergessen!

00:51:53: Ihr seid wirklich, ich meine das wirklich... Ihr seid die wahren Superheldinnen.

00:51:57: Ihr wisst es nur nicht, ihr seid es aber.

00:52:00: Danke bis bald, tschüss!

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