#193 Raus aus der Erschöpfung!

Shownotes

Verena Krone hat drei Kinder und ist Psychoneuroimmunologie-Therapeutin, kurz PNI. Sie beschäftigt sich mit den Fragen "Wie werde ich krank?" und "Wie werde ich wieder gesund?" In ihrer Arbeit mit Frauen, die alle Mütter waren, hat sie heraus gefunden, dass in der Eltern-Phase oft das Gefühl für sich selbst verloren geht. Oft ignorieren Mütter dann vermeintlich kleine Wehwehchen oder tun sie als normal ab. Aber: aus kleinen Wehwehchen können chronische Erkrankungen werden. Verena selbst hatte jahrelang Heuschnupfen und hat ihn als normal hingenommen. Doch auch Allergien haben oft ihren Ursprung in schwelenden Entzündungsprozessen im Körper. Heute leidet sie nicht mehr unter Heuschnupfen, sondern hat ihr Leben durch eine völlig andere Ernährung (vorher war sie überzeugte Vegetarierin) und durch Anpassungen im Biorhythmus verändert und fühlt sich ausgeglichener und gesünder denn je. Was sie Frauen rät, die sich immer erschöpft und gereizt fühlen, erklärt sie in dieser Podcastfolge. Mehr zu Verena findest Du unter www.verenakrone.de

Transkript anzeigen

00:00:06: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Marmalapap.

00:00:09: Heute freue ich mich, euch Verena vorstellen zu können!

00:00:12: Sie ist Psychoneuroimmunologie-Therapeutin.

00:00:15: Das musste ich ablesen weil es ein langes Wort ist aber ein wichtiges Wort.

00:00:19: Verena kann in euch hineinschauen quasi und weiß ziemlich schnell mit den richtigen Fragen und den Antworten wie's euch geht und wie's eurem Körper geht.

00:00:28: Und die Folge heute ist für euch.

00:00:30: wenn ihr vielleicht schon länger spürt Ich weiß nicht, ich hätte früher mehr Energie.

00:00:35: Das fällt mir schwer und mir geht's da eigentlich nicht so gut.

00:00:37: Aber es ist auch nicht so schlimm, kann man irgendwie ... wird schon besser?

00:00:42: Ja vielleicht wirds nicht besser.

00:00:43: Wir wollen heute reden über das große Thema.

00:00:45: Ich nenn es mal Erschöpfung.

00:00:47: Es wird sich noch aufflitten in mehrere andere Kleinigkeiten aber wir wollen gucken wie es euch geht und Verena wird uns dabei helfen.

00:00:53: Liebe Verena, tausend Dank, dass du Zeit für uns hast!

00:00:56: Ja schön hier mit dabei zu sein.

00:00:58: hallo

00:00:59: Du hast eine große Expertise im gesundheitlichen Raum ganz grob gesprochen.

00:01:05: Und lass uns mal bei den Müttern anfangen, obwohl es natürlich für alle Menschen Geld ist.

00:01:09: Aber was sind so typische Anzeichen?

00:01:13: Wo man denken könnte ja gut hat jeder Mal oder nee da sollte man vielleicht mal hinkommen.

00:01:19: Ja.

00:01:22: Lass uns mal mit einer ganz kleinen Sache anfangen sich schon sehr groß.

00:01:28: Ich erzähle eine kleine Anekdote dazu.

00:01:31: Ich bin selber in die Erschöpfung reingerutscht vor vielen Jahren, jetzt schon Jahrzehnten muss ich sagen und habe das nicht verstanden weil ich selber schon lange im Gesundheitswesen war und gesagt hab dass kann doch überhaupt gar nicht wahr sein.

00:01:46: ich muss das doch verstehen was mein Körper da hat Und musste dann tatsächlich komplett neu recherchieren für mich selber, weil ich Zusammenhänge nicht verstand und auch die Symptome meines Körpers überhaupt gar nicht verstanden habe.

00:02:01: Ich hab für mich analysiert, hab meinen Weg rausgefunden recht schnell sogar und hab dann angefangen immer mehr mit Müttern zu arbeiten und hab Symptomen aufgelistet und habe wirklich einen Test, ein Marketing-Test gemacht.

00:02:13: mit welchem Leitsymptom oder welche Beschreibung ist das?

00:02:16: Was du sagst, prägnanteste.

00:02:19: Und das war ständig müde und gereizt, ich bin ständig müde und bereitz.

00:02:23: Dazu kommen dann nachher so Sachen wie Ich kann mich nicht konzentrieren.

00:02:28: Ich vergesse tatsächlich auch immer wieder Sachen.

00:02:32: Mein Gedanken ist auf einmal weg.

00:02:34: Ich habe Nebel im Kopf.

00:02:36: Ich schlafe nicht mehr so gut, ich habe irgendwie auch Verdauungsstörungen.

00:02:39: Ich hab auf einmal so komische allergische Reaktionen aber irgendwie ist das gar keine so richtige allergischen Reaktion.

00:02:45: Es kommt mir aber so vor als hätte ich eine Allergie So diffuses.

00:02:50: mir fehlt irgendwie etwas, was vorher anders war.

00:02:54: Die Haare werden dünner die Fingerniegel werden brüchiger, die Haut wird irgendwie mehr pickelig oder mat so diffuse Einzelsymptome, die wir erst mal nicht zusammengefügt bekommen.

00:03:07: doch das leidt Dinge, wo wirklich meine... die Frauen mit denen ich bis zu dem Zeitpunkt gearbeitet habe und zufälligerweise war es auch sogar dann Mütter.

00:03:16: War wirklich immer dieses, wo ich bin ständig müde und gereizt.

00:03:19: Mir fehlt irgendwie die ganze Zeit eine kleine Schuppe oder eine größere Schuppe Energie und sobald jemand Buu sagt, hab' ich das Gefühl, ich könnte innerlich ausflippen!

00:03:31: Das Schlimmste

00:03:31: ist, wenn man Kinder hat.

00:03:33: Ja total

00:03:33: und ich würde jetzt mal sagen alle Mütter die zu hören können wahrscheinlich unterschreiben geht mir so und das ist doch das Leben oder nicht Verena?

00:03:41: Habe ich auch geglaubt Darum habe ich auch eine gewisse Zeit, dass was mir mein Körper schon an Symptomen gesendet hat und zwar Symptome in meiner Analyse nachher die weit vor meine Mutter sein lagen.

00:03:53: Die ich allerdings nicht Richtung Oh das könnte mal in eine Erschöpfung reinrutschen oder es ist auch schon eine Ersköpfungen für meinen Körper demnich zugeordnet habe weil Das hat man ja.

00:04:06: Mein Klassiker, seit dem fünften Lebensjahr Häuschnupfen gehabt, wäre ich im Leben nicht draufgekommen, dass das eine Erschöpfungssymptomatik ist oder eine Darm-Symptomatik.

00:04:16: Letztendlich hängt es alles zusammen.

00:04:19: Wäre ich nie darauf gekommen?

00:04:22: Dann bin ich Mama geworden und bestimmte dieses ständig müde und gereizt.

00:04:25: Das kam für mich in meinem Bewusstsein!

00:04:28: Das war auch vorher schon da.

00:04:29: Nur jetzt hatte ich mehr Trigger und interessanterweise war das nicht nach der Geburt meines ersten Kindes, sondern meines zweiten Kindes.

00:04:35: Da kamen noch Privatsachen mit dazu und dann ist das fast einfach übergelaufen.

00:04:40: Bis zu dem Zeitpunkt habe ich gesagt so ist es als Mama, so ist das wenn man auch noch berufstätig ist.

00:04:47: Ich bin ja selbstständig.

00:04:48: So ist das, wenn man halt auch andere Herausforderungen... Das ist halt das Leben!

00:04:57: Ganz ungünstiger Glaubenssatz, nennen wir es mal so.

00:05:01: Dass das das Leben ist.

00:05:02: Mutter sein ist herausfordernd.

00:05:05: Ähm... Ja?

00:05:07: Doch ständig müde und gereizt sollte für niemanden die Normalität sein.

00:05:12: Also dass er das akzeptiert.

00:05:17: Wenn ich das spüre bei mir wenn ich denke okay ja trifft total auf mich zu ähm Ich bin wirklich fühle mich eigentlich immer müde habe auch keine Lust

00:05:26: auf

00:05:26: schöne Sachen und wenn mir jemand sagt, ich hätte jetzt frei, dann würde ich einfach nur schlafen.

00:05:29: Also, ich beschreib das mal irgendwie so ... Und es könnte was anderes sein?

00:05:35: Wie finde ich heraus, was es ist?

00:05:37: Für mich ist das Erste, dass du hinschaust.

00:05:40: Dass du für dich selber dir einen ruhigen Moment nimmst ohne Ablenkung, denn du hast ja grad so schön gesagt, ich will dann nur schlaffen.

00:05:48: Mal kurz Hand aufs Herz!

00:05:50: Wenn wir mal ein Moment für uns haben, schlaffen wir dann Also, ich krieg schon mehr.

00:05:58: Wie erledigen?

00:06:01: Ja das ist... Ich weiß noch als ich in die PNI eingestiegen bin, ich muss wieder eine Anekdote erzählen wo mir wirklich ein Tausend Lichter aufgegangen sind.

00:06:12: Die psychoneure Immunologie guckt sehr auf das, wie ist unsere Biologie?

00:06:18: Wie ist unsere Natur.

00:06:20: Und die Natur einer Frau, die mutter wird, ist möglicherweise ... Ich sag's mal im Konjunktiv kann jeder für sich selber gucken.

00:06:28: Möglicherweise so, wenn das Kind schläft, schlafe ich auch.

00:06:31: Ist das Kind wach, bin ich auch wach!

00:06:34: So was machen wir Mütter in westlichen Industrienationen wenn das Kind schläft, hoffentlich schlägt es so viel wie möglich.

00:06:41: Dann erledige ich alles Mögliche weil ich kann genau in dieser Zeit jede Menge erledigen.

00:06:46: Das heißt Ich erlebe in meiner Praxis seltenst.

00:06:51: Nein gar nicht!

00:06:51: Weil sonst wäre die Mutter nicht bei mir mit ständig müde und gereizt im Leitsymptom.

00:06:56: Erlebe ich In den zehn Minuten Pausen wird was anderes gemacht.

00:06:59: Es wird nicht hingeguckt Fernsehgucken, Netflix, Insta, Spielspiel.

00:07:07: Was mich angeblich so entspannt und was ich nachvollziehen kann... Aber was wir nicht tun ist diese zehn Minuten ein ehrliches Feedback sich zu geben und zu reflektieren, was ist nicht gut?

00:07:21: Wo geht es mir nicht gut und sich selber gegenüber auch zu sagen, mir geht's nicht gut!

00:07:25: Und dort wirklich hinzuschauen.

00:07:29: Und dann kommen einige Symptome wie die, die wir gerade genannt haben.

00:07:33: Kommen dann schon so zusammen wo man für sich feststellt Moment mal das war früher nicht so und das ist auch völlig in Ordnung bis in die Pubertät oder Jugend oder so hinein zu gehen und zu sagen Mensch irgendwie war das mal anders das ganze und das Mal aufzuschreiben.

00:07:49: Und da wundert man sich, was da zusammenkommt.

00:07:52: Denn die meisten Mütter aufgrund ihrer, ich sag jetzt mal so eine Nervosität im Brustraum, wo so ein Flattern ist, halten diese Anspannung und diese Insehspürung gar nicht aus um in diesen zehn Minuten dann einmal wirklich eine Ruhe kann auch schmerzen.

00:08:09: Dann lenken wir uns ab und das ist wichtig und das muss ich noch tun.

00:08:13: Schaut doch bitte mal hin!

00:08:16: Total.

00:08:17: Ich erinnere mich auch noch an einen Moment, da ... ich weiß gar nicht mehr, das war ein Morgen, da war alles sehr stressig, den Kindern ging's nicht gut, die waren krank, dann musste der Schulabmeldung sein und so, also irgendwelche Sachen.

00:08:31: Es war ganz krass!

00:08:33: Und dann hab' ich mich kurz nochmal auf die Bettkante gesetzt... und habe überlegt, oh, ich weiß ja gar nicht wie es mir geht gerade, ich weiss gar nicht, wenn mir jemand fragt, ich kann das grade gar nicht sagen, Dem geht, dem geht, aber ich weiß gar nicht wie ich mich fühle.

00:08:48: Ich hatte das Gefühl gar nicht!

00:08:51: Und diese Realisation, dass ich mich gerade nicht fühlen kann, fand ich heftig.

00:08:56: Ja und bei Frauen habe ich das Gefühl mehr als beim Männern oder beim Müttern... Das ist nochmal so.

00:09:05: Ich habe das mal in einem Podcast von dir irgendwo, ich weiß nicht oder vielleicht auch ein Jingle am Anfang, wo du sagst, ihr seid super, Superwoman letztendlich.

00:09:14: Ja, das ist auch ein Stück weit... Wir verhalten uns ein Stück weiter tatsächlich so wir jonglieren so viele Dinge gleichzeitig, so viele Bälle gleichzeitig in der Luft dass wir halt einen Ball haben wir meistens nicht im Spiel und das sind wir selbst So, ne?

00:09:30: Wir halten alles hoch.

00:09:32: Und wenn wir diese zehn Minuten mal wirklich uns nehmen würden und sagen würden so jetzt schreibe ich mir mal die Dinge auf was wo es mir nicht gut geht und ich auch die Gefühle, die dahinter stecken, mir erlaube dass sie hoch kommen.

00:09:45: das kann einen auch überrennen.

00:09:47: möglicherweise Wenn wir das nicht machen ist es relativ schwierig rauszukommen Denn es sind ein Stück weit auch immer wieder Teufelskreise, die sich gegenseitig aktivieren und die dürfen wir durchbrechen.

00:10:02: Wir müssen so einmal aus dieser Achterwandfahrt, müssen wir einmal aussteigen und uns das ganze Ding die Achterbahn fährt weiter keine Sorge nur einmal von außen das Ganze angucken und auch wirklich ernst nehmen.

00:10:14: denn gerade dann wenn noch keine chronischen diagnostizierten Erkrankungen da sind, können wir uns darauf verlassen.

00:10:23: Unser Körper wird uns mit ich mache dich in Anführungsstrichen noch kränker als du ohnehin bist und noch erstöpfter als du hin bist.

00:10:31: Wird er uns helfen?

00:10:32: Denn mit diesen kleinen Symptomen sendet er uns schon den Hinweis hier stimmt was nicht schätzelein.

00:10:38: Was kann sich daraus ergeben?

00:10:39: das finde ich interessant.

00:10:40: also wenn mir das übergehen was kann passieren?

00:10:43: im schlimmsten Fall?

00:10:46: Das hängt davon ab, auf welche Organe wie betroffen sind.

00:10:52: Das kann zu Darmerkrankungen für Allergien ist noch relativ einfach.

00:10:56: Aber auch eine Allergie ist eine chronische Erkrankung, die wir zum Beispiel auch schon bagatellisieren, wo wir sagen... Allergie hat auch jeder Zweite, mindestens jeder Zweiter.

00:11:07: Aber eine Allergy ist schon eine chronische Erkrankung.

00:11:10: Eine Acne ist eine chronisch Erkankung.

00:11:14: Nicht abnehmen können obwohl man scheinbar alles richtig macht ist für mich ein Hinweis von Pathologie.

00:11:21: das geht in der Erkrankung also übergewicht sehe ich nicht als es ist ein kosmetisches Thema sondern hier passiert ein Anpassungsmechanismus.

00:11:29: Hier ist ein Körper im Stress, das sind einfache Dinge.

00:11:32: und dann geht es natürlich weiter mit Damerkrankungen, Herzkreise auf.

00:11:36: Erkrankung, diabetische Prozesse... Autoimmunerkrankungen, Schlaganfälle.

00:11:42: Das ist das was dann unser Körper kein unglaublich lange im ersten Gang von München nach Travemünde fahren bei dreihundert kmh.

00:11:54: Also das dauert natürlich.

00:11:56: eine chronische Erkrankung hat eine Vita und die ist meistens oder sehr häufig zwischen zehn und zwanzig Jahren und länger alt.

00:12:08: Krass,

00:12:08: ehrlich.

00:12:08: Meine Güte!

00:12:09: Das wäre ja wahnsinnig toll wenn man das schon vorher testen könnte oder so,

00:12:13: ne?

00:12:14: Ja genau.

00:12:16: Wenn ich merke... Ich fühle mich jetzt total angesprochen hier von dem was wir gerade besprechen und ich weiß auch schon irgendwo im hinteren Kopf oder Gefühl oder Seele oder Bauch oder wie auch immer.

00:12:31: Was mache ich, wenn ich mir jetzt die Liste genommen habe und ich hab mir die zehn Minuten oder die halbe Stunde gegönnt.

00:12:37: Und ich habe auch gemerkt das fühlt sich gar nicht so gut an verdammt noch mal weil da muss ich graben.

00:12:41: Wenn ich das ausgrabe dann ist oha!

00:12:43: Da ist vielleicht noch viel mehr dahinter.

00:12:45: was mache ich?

00:12:47: Ich erlaube mich an der Stelle ein ganz kleines bisschen Eigenwerbung zu machen.

00:12:51: Ich empfehle dann meinen Warum bin ich so müde Test zu machen?

00:12:54: Der kostet kein Geld.

00:12:56: Das sind zwanzig Symptome und diese sind die Ordnen sich organen zu im Hintergrund.

00:13:02: Das sieht man selber nicht, aber im Hinter Grund ordnen sie sich organe zu denn es ist wichtig zu wissen für einen selber Aber es reicht natürlich für mich als Therapeuten.

00:13:14: Ist meine Schilddrüse schon mit drin ist mein Darm mit drinnen ist meine Bauchspeicheldrüse meine Nebenviere Meine Leber.

00:13:21: Welche Organe senden eigentlich dieses Signal?

00:13:25: Denn dieses ständig müde und gereizt, das kann vom Darm kommen.

00:13:28: Das kann von der Leber kommen.

00:13:29: Es kann von dem Schild drücken.

00:13:31: Dieses Signal kann von allen kommen.

00:13:33: Und erst in Kombination mit anderen Symptomen kriegen wir tendenziell eher eine Sympto-Zwanzigsymptome.

00:13:40: Wer bei mir in einer Anamnese nachher ist, da haben um halt so feinteilig zu gucken.

00:13:49: Doch da schon mal hinzuschauen und zu erkennen, wer ist wie alles mit betroffen?

00:13:55: Denn ganz häufig erlebe ich das wenn wir jetzt Podcasts, YouTubes, Reels was auch immer Bücher lesen dann fehlt der Zusammenhang.

00:14:07: es ist total wichtig So ein Podcast-Bedalung jetzt hier zum Beispiel zu hören, weil wir halt viele Impulse brauchen um uns selber so wachzurütteln.

00:14:17: Werra Birkenbiel hat mal so schön gesagt jeder Mensch braucht circa sechsundzwanzig, siebenzwanziger Impulse und dann den für sich wirklich richtigen Schritt wichtigen Schritt zu gehen.

00:14:25: das heißt hier ist ein ein wertvoller Antiker so, doch wir brauchen eine Richtung Ein Hinweis, worum könnte es alles in meinem Körper gehen?

00:14:38: Und ich erlebe ganz häufig, dass wenn dann mein Test zum Beispiel durchlaufen wurde.

00:14:42: Dass man dann feststellt, ach Gott!

00:14:43: Ich habe ja Flühe und Läuser.

00:14:47: So, ne?

00:14:48: Dann merkt man auf einmal okay... Mein Körper ist alles in meinen Körper miteinander verbunden.

00:14:54: Alles ist miteinander vernetzt und dann kann ich für mich gucken Was ist der für mich einfachste Schritt, den ich jetzt in die Veränderung reingehen kann?

00:15:03: Da gibt es bei mir dann auch schon Ideen und Informationen, was wir tun könnten.

00:15:11: Weil, ist das die Ernährungsumstellung?

00:15:13: Ist mein Schlafverhalten?

00:15:15: Ist es mein Bio-Rhythmus?

00:15:16: Minterbiorhythmus stecken, um die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bekommen?

00:15:21: Stressmanagement ist für mich ein riesengroßes Thema, gehört auch mit dazu.

00:15:26: Ist die Frage worum?

00:15:27: Welchen Stress um welchen Stress handelt es sich?

00:15:30: Du sagtest gerade im Vorgespräch ja mental lot wissen wir alle unter stress versteht unser körper noch etwas anderes.

00:15:37: das sind die ganzen glaubenssätze die ich habe.

00:15:40: transgenerationale themen die da so mit drin sind Da kommt eine menge zusammen und das für mich einfachste Da haben wir schon mal fünfzig Prozent der Miete, ist die Ernährung.

00:15:55: Die Ernährungsumstellung macht die Hälfte aus und das empfehle ich auch jedem.

00:15:59: wenn du für dich nachher gesehen hast welche Organe sind wie betroffen dann und je mehr guck auf deine Ernährungen stell dir als erstes mit um weil essen tust du sowieso.

00:16:12: Dann mach es bitte gut Dann wird es sich schon etwas entspannen und wir können mit mehr Energie uns den nächsten Themen widmen.

00:16:21: Ernährung ist allerdings nur die halbe Wahrheit

00:16:24: Aber das ist ja schon mal interessant, lass uns bei der halben Wahrheit bleiben, so Ernährungen.

00:16:28: Ich denke dass viele von sich aus sagen würden, ich ernähre mich gut.

00:16:32: Was ist für dich gute gesunde Ernährungs?

00:16:37: Ich nehme immer ein Schlagwort und das heißt etikettenfreie Ernährer natürliche etikett freie Ernärung.

00:16:44: Die meisten Menschen, die ich kenne ernähren sich nicht gut und sagen das interessanterweise auch.

00:16:53: Also haben eine gewisse Ahnung davon aber sagen... Ich erlebe genau das Gegenteil dass sie für sich wissen, ich könnte es besser machen.

00:17:01: Sie haben zwar also zwischen Wissen und Umsetzung gibt es eine Lücke So!

00:17:06: Und diese Lücke hat nichts.

00:17:08: Also wir brauchen nicht mehr Wissen dafür.

00:17:10: Wir brauchen auch nicht mehr Disziplin, sondern wir dürfen uns die Lücke angucken.

00:17:17: Warum ist diese Lücke da?

00:17:18: Und das hat häufig was mit psychoemotionalem Stress zu machen.

00:17:22: Niemand isst.

00:17:23: ja Zucker ist lecker, Süßigkeiten sind lecker.

00:17:25: Die einen eher schippt sie an der Bein-Gummi und die anderen Schokolade.

00:17:29: Ja es ist leckere Freude unser Gehirn wissen wir aber vom Verstand her ist jetzt nicht so wahnsinnig gut dass über eine bestimmte Menge hinaus zu konsumieren.

00:17:38: Trotzdem machen wir das!

00:17:39: Trotzdem sitzen wir abends auf dem Sofa und naschen dann darum, wenn unsere Kinder wach werden, verstecken wir das weil wir sind ja die Top-Mama, ne?

00:17:49: Die Süßigkeiten in den Schubplatten...

00:17:53: Wer weißt du

00:17:53: das?!

00:17:54: Das weiß

00:17:54: ich auch nicht!

00:17:58: Vielleicht bin ich Mama!

00:18:02: Und das machen wir nicht um uns zu ärgern Sondern das machen wir, weil wir ein Mensch im Stress sind und Ernährung unsere Stresssysteme beruhigt.

00:18:10: Und wenn wir uns da so klar sind dann dürfen wir uns auch wieder nach außen und erkennen dass das was du gerade machst es erzeugt zwar in deinem Körper Leid doch letztendlich ist es einen Ausdruck von deinem eigenen Leiden.

00:18:24: Erlaube dir dorthin zu gucken und erkenne, dass du letztendlich eine Strategie nutzt.

00:18:30: Die dir hilft diesen ganzen Wahnsinn die Achterbahn in der du drin sitzt zu packen.

00:18:35: Die Strategie ist nur langfristig doof.

00:18:38: Die hilft kurzfristig aber nicht.

00:18:40: über zwei drei fünf zehn.

00:18:43: wie alt werden Kinder?

00:18:44: Wir haben gerade darüber gesprochen.

00:18:45: da meine ich habe drei.

00:18:46: die sind so ein bisschen auseinander.

00:18:48: das hilft nicht.

00:18:49: über dreißig Jahre Mama sein Das funktioniert nicht, da bleiben wir auf der Strecke.

00:18:54: Lass mal noch mal konkret besprechen.

00:18:55: Also okay, möglichst viel selber kochen, möglichst wenig verpacktes und Convenience-Food usw.

00:19:02: essen, möglichst wenige Zucker habe ich bis jetzt mitgenommen?

00:19:05: Genau!

00:19:05: Wenn ich mir selber

00:19:05: koche was sollte ich kochen?

00:19:09: Etikettenfrei bedeutet für mich das Kochen fängt für mich im Supermarkt an.

00:19:14: Da kann man sich auch, ich habe so ein Familien-Einkaufsplan als auch kostenlos.

00:19:18: Den könnte man sich runterladen und könnte schon mal gucken.

00:19:20: Das beginnt beim Einkaufen.

00:19:22: Frisch zubereitet das Ganze natürlich wie möglich... Ganz einfache Regel für mich ist, ich weiß es im Podcast aber ein Teil sendest du ja auch aus und ich sage was dazu.

00:19:32: Eine Handtellerfläche Eiweiß pro Mahlzeit eine Daumengröße Gute Fette und drei bis fünf Hände Gemüse Salate Kräuter Obst pro Mahltzeit.

00:19:45: das ist so ein ganz Ganz einfache Spielregeln.

00:19:49: und dann müssen wir gucken.

00:19:51: Ich bin keine Dogmatin, ich bin nicht vegan orientiert, nicht vegetarisch orientiert sondern omnivore.

00:19:57: Wir sind alles Esser.

00:19:59: Dann müssen wir gucken ganz individuell, was verträgt jeder Einzelne.

00:20:03: Denn es kann sein wenn ich zum Beispiel in Allergien stecke und ich bin gleichzeitig Vegetarierin dass das für mich etwas ist, was mich dorthin katapultiert hat.

00:20:12: Das ist nämlich zum Beispiel meine Geschichte.

00:20:14: Ich bin lange vegetariering gewesen habe wahnsinnig viele Körner und Samen und Saken und Hülsenfrüchte gegessen Und habe mir meinen ganzen Darm damit tatsächlich reiniert.

00:20:25: und Für mich ist einer Ernährung mit tierischen Proteinen, die für mich persönlich besser ist.

00:20:32: Das war für mich sehr schwierig weil ich eine ethisch moralische Vegetarierin war und nicht weil es mir nicht geschmeckt hätte sondern da war ein Glaubenssatz letztendlich hinter und Ich weiß noch als ich damals mich damit beschäftigen musste und war wirklich die Frage Verena Was bist du jetzt bereit aufzugeben?

00:20:58: Das muss nicht mehr eingestehen, das tagt mir einfach nicht gut.

00:21:02: So und das müssen wir individuell schauen da könnte ich jetzt hier überhaupt gar nichts dazu sagen.

00:21:07: doch diese sich dessen klar zu sein genügend Eiweiß in jeder Mahlzeit gemisse Menge Fett und drei bis fünf hände Gemüse pro Mahlzeit und dann geht Gemüso vor Obst.

00:21:18: Das ist für die meisten schon eine extrem große Herausforderung.

00:21:21: also wenn ich dir alleine sage drei Hände Gemüsepro-Mahlzeit Dann können wir kurz mal fragen Und wie war das Frühstück?

00:21:28: Ja, stimmt.

00:21:30: Wo mal

00:21:31: mein Gemüse, da waren nur Obst!

00:21:33: Ja und dann verpacken wir es vielleicht im Frühstuck.

00:21:37: Vielleicht verpackten wir es dann da besser.

00:21:38: Das kann sein von der Biochemie und vom Biorhythmus des Tages.

00:21:42: Kann es sein doch am Ende des Tages kommen wir nicht auf das Gemüso dass unser Körper tatsächlich braucht.

00:21:48: Wir kommen nicht auf die auf das Chlorophyll, auf das Grün.

00:21:51: die Menge kommt wenn ich das brauche.

00:21:52: Wir bekommen nicht auf den Bitterstoffe und dann geht das schon los.

00:21:57: So, Zucker runter Gemüse rauf.

00:21:59: Find ich sind zwei ganz tolle Sachen.

00:22:02: Das kann man sich doch schon mal merken.

00:22:07: Ist auch nichts Neues, was man jetzt hört.

00:22:09: Und trotzdem machen wir es nicht.

00:22:10: und da ist halt die Frage, wieso tue ich das nicht?

00:22:13: Wieso erzeuge ich Leid?

00:22:15: Ja, aber ich glaube ... Dazu kommt ja auch eine Gewohnheit.

00:22:19: Jetzt hab' ich mich vielleicht für dreißigvierzig Jahre so ernährt.

00:22:22: Scheiße!

00:22:22: Jetzt muss ich meinen ganzen Plan umstellen.

00:22:24: Was musst du denn jetzt einkaufen?

00:22:25: Was muss denn jetzt kochen?

00:22:26: Schmeckt das der Familie?

00:22:27: Also da sind ja diese Fragen.

00:22:29: Plus, du hast ja gesagt, Ernährung ist nur die halbe Miete weil's ist die andere Halbemiete.

00:22:36: Boah Die ganze andere Halbemiete ist der riesengroße Rest, den ich quasi dazu gesagt habe.

00:22:45: Lass uns ein Thema nehmen das relativ leicht zu verstehen ist und zwar biorhythmische Steuerung.

00:22:51: Unser Körper unterliegt einen Biorhythmus.

00:22:54: Das hört sich zwar vom Namen jetzt kompliziert an, ist sie gleich aber überhaupt gar nicht schwer zu verstehen.

00:22:58: Bei mir gibt es die Reflexionsübung, sich zu fragen wenn unser Tag vierundzwanzig Stunden eigentlich hat ja noch ein paar Minuten dabei unsere Uhr ist also schon ein Biorhythmusstörer so gesehen den gleichen wir alle vier Jahre aus.

00:23:13: in den Schaltjahren gehen wir allerdings rechnerisch einfach mit diesen vierund zwanzig Wann ist deine soziale Notwendigkeit aufzustehen?

00:23:23: Kannst du gucken, bei mir ist das zum Beispiel six-o-dreißig und dein Körper braucht mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf.

00:23:30: Nehmen wir die acht Stunden schlafen rückwärts dann fangen die meisten Mütter nur bei diesem Gedanken schon an zu strackeln.

00:23:39: wenn ich dann als nächstes sage also bis dahin ist noch so ja könnte so gerade eben dass sich um zwanzig ein zwanziger drei Da mache ich ja noch die Bügelwäsche.

00:23:51: Und wenn ich dann auch sage, so und dein Körper hätte ganz gerne die Stunde vor dem Schlafen gehen in Ruhe ohne Blauslicht durch deinen Smartphone Tablet Fernseher und ohne viel Action einfach zum runterkommen Dann sind die allermeisten raus.

00:24:10: Weil das nämlich Moment mal, Verena.

00:24:12: Da habe ich gerade meine Kinder ins Bett gebracht.

00:24:14: vielleicht bin Ich auch eine Stunde mit meinen Kindern im Bett eingeschlafen Bin dann nochmal aufgestanden weil ich weiß ja Die Wäsche macht sich nicht alleine die Küche sieht auch noch aus wie Auswiesau.

00:24:25: für die Arbeit wollte ich auch noch etwas vorbereiten weil ich habe es Nicht.

00:24:29: innerhalb meiner Arbeitszeit habe ich es nicht geschafft.

00:24:32: Wie stehe ich denn morgen da?

00:24:34: so?

00:24:37: Und ich glaube, der Knackpunkt ist schon verstanden.

00:24:39: Wir brauchen über mehr überhaupt gar nicht zu sprechen als über diesen Struggle in dem ganz viele auch Väter übrigens drin sind oder auch Menschen ohne Kinder letztendlich drinstecken in diesem.

00:24:52: Ich habe mein Körper hat ein Bedürfnis von sieben bis acht Stunden Schlaf und die gebe ich dem gar nicht.

00:25:00: Wenn Menschen noch Fernsehe gucken abends, ist auch genau um die Zeit.

00:25:03: immer schön noch die Nachrichtensendungen.

00:25:04: Die das schlimme der Welt einem vor dem Schlafengehen reinhauen quasi und keine Ahnung.

00:25:10: Ich glaube ich kenne, wenn ich jetzt spontan überlege ... Ich kenne keinen Menschen, der das bewusst macht dass er sagt eine Stunde vor dem schlafen nehme ich mir die Zeit und weiß nicht mach ich eine schöne Meditation oder ich lese was aber ich hab gar kein Device mehr bei mir am Bett und gucke nirgendwo rein.

00:25:27: Das ist Bera allein schon wahrscheinlich ein ziemlich guter Gamechanger, ne?

00:25:30: Das ist ein Riesen-Gamechanger.

00:25:31: Das Bescheuerte ist sowohl bei Ernährungsumstellung als auch den Schlaf ernst zu nehmen.

00:25:37: Also wenn ich dir nur zwei Tipps hier mitgeben dürfte dann wären es die beiden.

00:25:41: Damit hat man genügend Herausforderungen für sich selber.

00:25:46: und das Dove ist wir sehen die Effekte erst nach zehn bis dreißig Tagen umstellen.

00:25:51: also Schlaf braucht zehn Tage.

00:25:53: dass du das und zwar samstags Sonntag auch Biorhythmus kennt kein Wochenender.

00:26:00: Da darf ich jetzt am Samstagabend nicht bis zwei Uhr nachts Filme gucken und mir das Bier noch reinziehen, da abends?

00:26:04: Nein, darfst du abends auch am Samstag um sechs zu drei Uhr aufstehen kann sie Wäsche machen.

00:26:10: Scherz!

00:26:12: Das ist halt.

00:26:13: wenn wir therapeutisch biorhythmisch arbeiten dann ist es so dass wir keine Unterscheidung machen zwischen Wochenende und Wochentag.

00:26:22: Aber warum ist das dann so verankert?

00:26:23: Ist es auch so ein blöder Glaubenssatz, wo wir auch schon am Wochenende mal schön ausschlafen und alles anders machen.

00:26:28: Warum haben wir das drin?

00:26:29: Weil mein Körper ... Ich wach sowieso um sechs Uhr dreißig oder um sechs vor fünfzehn

00:26:32: auf.

00:26:32: Natürlich!

00:26:33: Ja genau weil ich gönne mir jetzt was ... Das sind Glauben-Sätze.

00:26:38: Also für mich sind das persönlich Glaubengesätze entweder ich göhne mir was Jetzt habe ich mir etwas verdient.

00:26:43: Ich habe jetzt auch keinen Stress.

00:26:44: Ich kann runterfahren Und möglicherweise müssen wir kompensieren.

00:26:49: Vielleicht sind wir auch einfach tatsächlich, haben wir unter der Woche nicht genügend geschlafen.

00:26:53: Haben wir nicht genügende Regeneration gehabt?

00:26:55: Das geht ja dann beim Wochenende, beim Schlafen geht es ja nicht nur um ich schlafe noch und muss Schlaf nachholen sondern Ich habe auch keine gute Ballons gehabt im Alltag!

00:27:04: Ich habe nicht genügen.

00:27:05: Prozesse, stressige Prozese die auf der Arbeit waren Die hab' ich nicht gut psychoemotional beenden können.

00:27:11: Die arbeiten noch in mir und sie ziehen ja auch alle Energie.

00:27:16: Die sieben bis acht Stunden schlafen, das sind unter gesunden Bedingungen.

00:27:20: Ich sage jetzt mal krankhaft und pathologisch vollen Alltag und stecke hier in so einem Hamsterrad drin, da muss ich mich hiervon auch erholen.

00:27:27: Damit habe ich ein höheres Regenerationsbedürfnis noch.

00:27:32: Meine Erfahrung ist, wenn wir es mal durchziehen mit dem macht doch mal eine Stunde vorher ... Wir müssen ja nichts machen, man muss auch keine Meditation machen in der Zeit.

00:27:43: aber Weißt du, da kann ich mich mit mir beschäftigen.

00:27:48: Da sitzen und nix machen.

00:27:49: Die schwierigste Übung ist sitzen und klotzen!

00:27:52: Stimmt.

00:27:52: Oder sich mal einfach nett wieder mit seinem Mann unterhalten, ohne To-do-Liste?

00:27:55: Ein schönes Gespräch vor dem Schlacht.

00:27:57: Noch vielleicht noch einen kleinen Tee trinken nicht zu viel, sonst ist es zu viele Toilettengänge in der Nacht und Tee dringt ein Kerzenschein.

00:28:05: Gespräche führen keine organisatorischen Gespräche sondern Gespräche.

00:28:09: wie fühle ich mich mit oder etwas in mir fühlt sich so?

00:28:13: und so?

00:28:15: eine gute Kommunikation zu pflegen ist in ganz vielen Beziehungen auch herausfordernd und optimierungsbedürftig.

00:28:24: Dafür ist genau diese Zeit.

00:28:26: Ich

00:28:26: glaube, dann braucht die Zeiten andere Überschriften, anderes Label.

00:28:31: Dann braucht sie so was wie Me Time oder so etwas.

00:28:34: Da fehlt mir jetzt noch was, sondern das muss irgendwie ein Wort bekommen.

00:28:37: Das ist eine tolle ganz wichtige Zeit, so ne Recharge-Zeit wo wir einfach nochmal uns gut gehen lassen damit wir gut schlafen für den nächsten Tag wieder fit sind.

00:28:46: Aber ich finde, das ist doch auch noch schon mal ein sehr wichtiger Punkt zusätzlich zur Ernährung.

00:28:52: Dass man über diese Strukturen im Alltag nachdenkt und dass man eben sagt ... Das ist jeden Tag so, weil ich muss mich jeden Tag ... Ich darf mich jeden tag um meinen Körper kümmern und dazu gehört eben auch, dass das Wochenende dann die gleichen Zeiten hat.

00:29:08: Dann werden wir einige Sachen sagen, es ist aber langweilig und so ja, aber geht mir besser damit.

00:29:13: Also, dass man sieht, es hat einen Sinn!

00:29:15: Genau.

00:29:16: Und wir sehen die Effekte, das braucht ein bisschen Zeit.

00:29:18: also ich empfehle jedem stell mal dreißig Tage, stell mal um.

00:29:24: Das ist schon extremst anstrengend und wir gehen erst einmal.

00:29:28: in den ersten zehn Tagen gehen wir locker das erste Drittel durch totale Widerstände und sind nur am Rum meckern und schimpfen auf.

00:29:37: was für eine Scheißempfehlungen.

00:29:39: die blöde Therapeutin der Blöde tipt was auch immer sind im Außen im Meckern Ziehen wir allerdings durch, weil wir sagen ich möchte im Selbstexperiment das jetzt einfach auch mal erfahren was das bedeuten würde.

00:29:49: Du kannst ja nach dreißig Tagen macht doch wieder wie du willst.

00:29:52: danach aber zieh das mal für ein Experiment für eine Zeit zieht das durch.

00:29:56: dann stellen wir fest nach zehn tagen ach guck mal.

00:30:00: und nach weiteren zwanzig taken fängt es an.

00:30:03: mit Möchte ich, dass mir geht es jetzt so viel besser.

00:30:07: Vielleicht noch nicht fertig gut?

00:30:09: Das wäre in dreißig Tagen viel zu kurz.

00:30:11: Doch mir geht's so viel bessere, dass wir vielleicht auf einmal ein Tüchen aufmachen.

00:30:15: in dem Kopf könnte es sein, dass ich mir das weiter ausbauen möchte in Richtung eines Lebensstils den ich dreihundertsechzig Tage im Jahr fliegen kann der mich einfach, der mir hilft aus dem ständig müde und gereizt rauszusehen.

00:30:29: Energie voll gesund und ich viel besser, weil du kannst so viele Sachen dann besser.

00:30:34: Du kannst bessere Prioritäten setzen!

00:30:36: Du kannst schneller arbeiten in kürzerer Zeit.

00:30:39: Du kannst dich besser abgrenzen, dass du sagst, nee, ich möchte das überhaupt gar nicht?

00:30:45: Du kannst deine Themen, alte Themen, kannst du viel, viel leicht erklären, weil die erlaubsten Zugang dazu zu bekommen.

00:30:51: Das sind so viele Türen, die aufgehen erst im letzten Drittel.

00:30:55: Dass wir uns da, also von diesen dreißig Tagen, dass wir uns dann erlauben können die Frage zu stellen möchte ich weitergehen.

00:31:01: Ich

00:31:01: finde das was du gerade gesagt hast, das hört sich alles schon super gut an.

00:31:05: oder das resoniert auch vielleicht mit euch wer ihr jetzt gerade zuhört.

00:31:08: und wenn man das so sieht als Experiment lasst uns mal etwas spannendes ausprobieren lass mal dreizig Tage anders machen.

00:31:13: Auch wie du gesagt hast man kann ja danach wieder in die alten Routinen verfallen aber einfach mal auch neu gedreht ist ja auch cool mal aus der Komfortzone rauszukommen gucken.

00:31:20: wie geht es mir eigentlich nach dreizig Tagen?

00:31:22: Oder uns wenn man's zusammen macht um dann zu sehen was die positiven Effekte sind, und das finde ich mega.

00:31:28: Also für mich auch voll spannend!

00:31:29: Und da kriegt man doch eigentlich direkt Lust drauf.

00:31:31: Ja, und es ist auch wenn man's gemeinsam geht.

00:31:34: Also das ist zum Beispiel einer der Gründe warum ich überhaupt in die Online-Welt gewechselt bin.

00:31:39: Es waren die Mütter bei mir vor Ort in der Praxis Und haben dann immer gesagt Verena Ich brauch eine Verena für Zuhause Weil ich müsste dass ja auch jemand anderem jetzt noch erzählen Das alleine zu machen In Familien ist die Herausforderung.

00:31:51: also ich Bin ja Für mich schon herausforderungen genug.

00:31:54: Dann habe ich möglicherweise auch noch zu Hause welche Die nicht mitziehen.

00:31:59: Da wäre jetzt zum Beispiel die Stunde vor dem Schlaf ganz gut, sich auszutauschen zu sagen.

00:32:05: Ich habe das und das Bedürfnis.

00:32:07: ich würde gerne mal ausprobieren.

00:32:09: sind wir gemeinsam im Boot.

00:32:12: Machen wir das Experiment zusammen denn natürlich ist es einfacher wenn wir das alle zusammen machen und solange Menschen innerhalb einer Familie leben dann gilt die gleiche Biologie Die Hormone sind anders bei Kindern.

00:32:26: Überhaupt gar keine Frage, aber grundsätzlich vom Verdauungstrakt von den Organfunktionen vom biorhythmischen Leben gelten die gleichen Spielregeln und das was der Mama gut tut, tut den Kindern gut, dem Papa gut, tut allen in der Familie letztendlich gut heraus gemeinsame Challenge zu machen sehr heilsam sein und dann zu sagen, okay danach könnte jeder wieder machen wie er möchte.

00:32:54: Meine Erfahrung ist, wir fallen schon mal wieder zurück auch deutlich.

00:32:58: Wir sind Menschen und wenn wir unsere Themen dahinter nicht geklärt haben, dann fallen wir in die gleichen Kompensationsmechanismen wieder rein.

00:33:08: doch wir sind eine Erfahrung reicher

00:33:12: Total.

00:33:12: Und was ich auch gut finde, die Idee als Familie da sogar ran zu gehen einfach.

00:33:17: Ich find das total schön!

00:33:18: Jetzt vielleicht noch ein Tipp für Samstagsmorgen und Sonntagsmorgens früh aufstehen?

00:33:22: Was mache ich denn dann Schönes?

00:33:23: Da darf ich aber doch vielleicht etwas anderes machen als zum Beispiel geht da für die Schule fertig.

00:33:28: Wie könnte denn ein guter Morgen starten?

00:33:29: Das finde ich schwierig, dein Pauschal einen Tipp zu geben... Jeder sollte für sich eine Morgenroutine ein Stück weit haben, die ihr selber gut tut.

00:33:41: Das ist bei jedem etwas anderes.

00:33:45: Mir fällt zum Beispiel ein... Wenn ich mir aussuchen dürfte, wie mein Morgen startet, würde ich gerne lesen erst mal.

00:33:51: Ich würde gern ein schönes Buch nehmen und wenn ich fertig bin ... Wenn ich keinen Lust mehr habe, keine Ahnung, wie lange das dauert.

00:33:58: Aber wenn ich bereit bin von dem Buch aufzustehen, dann kann ich mich in die Aufgaben des Tages geben.

00:34:02: Das fände ich zum Beispiel für mich so schön.

00:34:04: Genau richtig!

00:34:05: Und so muss es jeder für sich letztendlich selber gucken.

00:34:08: Bei mir ist das die Frage was fehlt mir jetzt?

00:34:16: ist die, die ich als Leitfrage lieber mitgeben wollen würde.

00:34:19: Denn gucke ich einfach auf mich selber dann ist es einsamstagmorgen dass ich wenn ich mir diese Frage erlaube Dann kann das sein... Das habe ich jetzt im Sommer zum Beispiel total oft gehabt Dass ich tatsächlich hört sich verrückt an rausgegangen bin in den Garten und da einfach ein bisschen rumgezuppelt hab Hier ein bisschen Unkrautflücken da ein bisschen.

00:34:39: also kein bestimmtes Ziel.

00:34:41: Ich will fertig werden, sondern ich hatte einfach ein Bedürfnis nach, ich möchte rausgehen oder ich hatte gerade ganz viele insektenfreundliche Stauden angebracht.

00:34:52: Ich habe dann da einfach morgens gesessen und hab mir einen Tee dazu genommen auf das Treiben, auf der Blumenwiese letztendlich geschaut.

00:35:00: Und ansonsten ja ich lese auch gerne morgens und manchmal mache ich dann morgens am Wochenende Yoga und manchmal höre ich nur eine Musik oder höre nur eine Meditation.

00:35:09: habe ich auch im Ohr oder ich habe ein Podcast auf dem Ohr.

00:35:12: bitte immer da gucken.

00:35:13: ist es etwas was mir gut tut.

00:35:17: keine Angst-Szenarien, keine Panikmache.

00:35:20: Auch das macht etwas.

00:35:21: Nachrichten abstellen abends ist ein total gutes Schlafhilfsmittel.

00:35:28: Erlaube dir die Frage zu stellen was mir jetzt gerade fehlt?

00:35:32: Was tut mir jetzt grade gut und schaue wie du das in einer gewissen Dosis einbauen kannst.

00:35:37: dann bist du für dich wenn ihr dir das auch noch erlaubst.

00:35:41: Passt perfekt!

00:35:42: Das finde ich.

00:35:43: mit dieser Frage oder Kleine Anleitung, freundlich gemeinten Anleitungen kommt man gut weiter.

00:35:48: Weil dann kann jeder für sich selber entscheiden was es ist und man hat sich auch noch mal mit sich eingecheckt.

00:35:54: Und nämlich vorher bevor der Trubel losgeht vielleicht am Wochenende nicht unbedingt aber wer weiß alles klar das ist mein Bedürfnis.

00:36:00: und wenn man die Zeit dazu hat um die Möglichkeit das zu machen und wie schön ist dass so Bienen oder Hummeln zu beobachten oder Vögel oder ein Himmel einfach nur gucken wir fliegen die Wolken gerade ohne Stress das doch schon mega schön entspannt mich jetzt schon das Bild im Kopf.

00:36:15: Liebe

00:36:15: Verena, vielen Dank für die ... Ich finde wir haben so viel.

00:36:18: Es ist halt natürlich keine Therapiestunde dieser Podcastfolge aber ich finde, wir haben schon ganz viele gute Inputs gegeben und du hast das toll erklärt und man merkt auch wieviel mehr du eigentlich noch gerne erklären würdest und dass jetzt hier versucht in so kleinen Häppchen uns zu servieren.

00:36:32: Aber wer mehr von dem möchte, der findet dich.

00:36:34: Alle Infos zu dir schreiben wir natürlich in den Show Notes und findet ihr auf der Instagram-Verlinkung.

00:36:40: Aber ganz lieben Dank und ich find es ganz toll, dass du dich Für dich ja erst mal reingekniet hast in das Thema und dass du jetzt auch Menschen hilfsgesünder, stärker ... Und glücklicher zu machen.

00:36:52: So kann man sagen?

00:36:54: Ja, das ist das Ziel.

00:36:55: Danke, dass ich dabei sein durfte!

00:36:57: Sehr gerne noch mal euch vielen Dank fürs Zuhören.

00:37:00: Wenn euch diese Folge gefallen hat oder wenn ihr jemanden kennt, der die vielleicht hören sollte, weil sie hören sollte was wir hier drin besprochen haben dann empfehlt sie doch gerne weiter schickt sie weiter.

00:37:11: freuen wir uns auch sehr über einen netten Kommentar oder ein paar Sternchen aus Fortify zum Beispiel.

00:37:16: Wenn ihr Themenvorschläge habt, freue ich mich immer wenn ihr euch meldet am besten über www.nicole-nötz.de oder Instagram.

00:37:22: das ist am einfachsten!

00:37:24: Jetzt vielen Dank fürs Zuhören, habt einen wunderschönen Tag oder einen wunder schönen Abend.

00:37:28: und bitte niemals vergessen, Ihr Mama seid die wahren Superhelden bis bald.

Kommentare (1)

andrea

‧
Vielen Dank an Euch zwei für das muntere Gespräch und die alltagstauglichen und undogmatischen Praxistipps! Liebe Grüße!

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